7000 Euro Kosten für Sammelaktion

Nationalpark Harz: Gäste ließen drei Tonnen Müll in der Natur liegen

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Eine Gruppe von Geocashern startet in Torfhaus zu einer Müllsammel-Aktion: Im Harz wird immer öfter Müll illegal entsorgt. Nationalparkverwaltung und Landesforsten beklagen eine deutliche Zunahme wilder Müllkippen in den Wäldern. 

Göttingen/Hannover. Im Nationalpark Harz sind im vergangenen Jahr tonnenweise Abfälle in der Natur gelandet.

Mitarbeiter haben 2015 etwa drei Tonnen Müll gesammelt, der von Besuchern und Wanderern nicht in die dafür vorgesehenen Müll- oder Recycling-Behälter geworfen worden war.

Das hat die Landesregierung jetzt in einer Fragestunde im Landtag mitgeteilt. Der Anteil von Sondermüll daran betrug 0,05 Tonnen - darunter umweltgefährdende Stoffe und Materialien wie Altöl, Altreifen und Asbestplatten.

Die Sammelaktionen der Naturpark-Mitarbeiter habe der Verwaltung etwa 7000 Euro Gehalt gekostet. Entsorgungskosten seien nicht angefallen, da der Abtransport von den zuständigen Behörden kostenlos übernommen wurde.

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