Trinkwasser-Spezialisten gibt es auch in der Region

Nach schwerem Erdbeben: THW hilft mit frischem Wasser in Nepal

Trinkwasser-Spezialisten aus Göttingen mit ihrer Aufbereitungsanlage: (von links) Felix Klinke, Gruppenchef Stefan Bat und Andrzej Krupka. Archivfoto: Niesen

Göttingen/Rotenburg. Nach dem schweren Erdbeben in Nepal fehlt den Menschen das Notwendigste zum Leben – zum Beispiel frisches Trinkwasser.

Das Technische Hilfswerk (THW) hat deshalb eine Aufbereitungsanlage in das Land geschickt. Die Helfer können innerhalb von wenigen Stunden zum Beispiel aus Flusswasser frisches Trinkwasser aufbereiten. Die komplette Anlage ging inzwischen per Flugzeug nach Nepal. Zuvor war ein Voraus-Team eingetroffen, um den Einsatz vorzubereiten.

Jens-Olaf Knapp

In Südniedersachsen und Nordhessen hat das THW ebenfalls Trinkwasser-Spezialisten, die schon international im Einsatz waren, jetzt aber nicht in Nepal sind. Sie sind bei den Ortsverbänden Göttingen und Rotenburg an der Fulda zu finden.

Für Nepal wurde die „Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland“ (SEEWA) in Marsch gesetzt. „Die SEEWA ist immer dann im Einsatz, wenn nach großen Katastrophen Trinkwasser benötigt wird. Immer wenn Leute mit frischem, sauberem Trinkwasser versorgt werden müssen, dann kommen wir zum Zuge“, sagt der Göttinger THW-Spezialist Jens Olaf Knapp, der schon oft als Team-Leiter für die Katastrophenschutzorganisation im Ausland tätig war.

Mit der mobilen Anlage wird das Wasser vom THW gefiltert. Außerdem gehört ein Labor zur Ausstattung. Damit wird die Qualität des aufbereiteten Wassers überprüft. Weiterhin können die Spezialisten bei Bedarf beschädigte Trinkwasser-Versorgungsanlagen reparieren.

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