Symbolischer Spatenstich

Neubauten am Alten Güterbahnhof sichern Zukunft von Sycor und Goethe-Institut

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Symbolischer Spatenstich für zwei Neubauten am Alten Güterbahnhof in Göttingen: Sie sollen im Frühjahr kommenden Jahres bezugsfertig sein.

Göttingen. Die Zukunft eines Computerspezialisten und einer wichtigen Bildungseinrichtung in Göttingen ist langfristig gesichert. Am Montag war der symbolische erste Spatenstich für zwei Neubauten am Alten Güterbahnhof.

Dort sollen bis Frühjahr 2018 die beiden neuen Gebäude mit jeweils vier Stockwerken plus Topdeck entstehen. Beide Gebäude haben eine Nutzfläche von jeweils 2500 Quadratmetern, das entspricht einem Drittel der Fläche eines Fußballplatzes. In das südliche Gebäude, für das die Bauarbeiten bereits begonnen haben, wird das Unternehmen Sycor einziehen, das am Standort Göttingen expandieren will und derzeit im Gebäude der Hauptpost am Bahnhof untergebracht ist. Der IT-Dienstleister hatte im vergangenen Jahr weltweit etwa 650 Mitarbeiter und ist innerhalb eines Jahres um 100 Mitarbeiter gewachsen.

Seminarräume

In das andere Gebäude wird das Göttinger Goethe-Institut ein neues Domizil finden. Es sind dort elf Unterrichts- und Seminarräume sowie eine großzügig ausgestattete Mediothek vorgesehen. Bislang ist das Institut, das eine Vielzahl von Sprachkursen anbietet, im Fridtjof-Nansen-Haus untergebracht. Bereits im vergangenen nahm das Institut sein neues Gästehaus „Bartholomäusbogen” mit 106 Apartments in Betrieb. Beide neuen Standorte liegen dicht beieinander und bieten den internationalen Kunden einen hohen Standard fürs Wohnen und Lernen.

Weiterer Mieter in dem zweiten Haus wird die Arbeiterwohlfahrt (AWO) sein. Neben der Zentrale mit Verwaltung werden dort auch weitere Angebote der Wohlfahrtsorganisation untergebracht sein.

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler betonte, dass die Neubauten Arbeitsplätze sowie ein Bildungsangebot in Göttingen langfristig sichern. Die stadteigene Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) baut die beiden Gebäude und investiert mehr als zehn Millionen Euro. Köhler betonte gleichzeitig, dass die Gebäude nach Fertigstellung im kommenden Jahr zu „marktüblichen Konditionen“ an die Nutzer vermietet werden.  

Mit den beiden Neubauten ist die Entwicklung des Bereichs „Alter Güterbahnhof“ übrigens nicht abgeschlossen: Laut Köhler wird derzeit über ein weiteres Bürogebäude sowie ein Parkhaus nachgedacht.

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