Neue Angebote der IHK: Auf dem Weg zum Digital-Betrieb

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Thema Digitalisierung: (von links) IHK-Geschäftsstellenleiter Dr. Martin Rudolph sowie die beiden IHK-Vizepräsidenten Birgitt Witter-Wirsam und Martin Hoff stellten das neue Seminar- und Beratungsprogramms vor.

Göttingen. Mit einem neuen Seminar- und Beratungsangebot will die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover südniedersächsische Unternehmen dabei unterstützen, die Potenziale digitaler Technologien zu erkennen und in die betriebliche Praxis zu integrieren.

„Digitalisierung managen“ heißt das Programm, das die IHK zusammen mit dem Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 aus Hannover zusammengestellt hat und das erstmals im Bereich der IHK-Geschäftsstele Göttingen angeboten wird. Vier Tageseminare zu den Themen „Arbeit und Organisation“, „IT-Rechtssicherheit“, „Datenmanagement“ und „Chef 4.0“, die allesamt in den IHK-Räumen in Göttingen stattfinden, sollen Unternehmen allgemeine Informationen vermitteln und ihnen konkrete Instrumente für die Ermittlung des eigenen Handlungsbedarfs sowie zur Entwicklung eigener Strategien an die Hand geben.

Kostenloses Angebot

„Die Dialog-Beratungstage, bei denen die Berater in die Unternehmen kommen, ermöglichen dagegen schon ein erstes Herantasten an die digitale Zukunft“, sagte Dr. Martin Rudolph, Geschäftsführer der IHK-Geschäftsstelle Göttingen, bei der Präsentation des neuen Angebots. Die Beratungen vor Ort würden gemeinsam von IHK und dem Kompetenzzentrum durchgeführt. „Beide Angebote sind für die Unternehmen kostenfrei“, sagte Rudolph.

„Bei der Digitalisierung geht es um weit mehr als nur um die Einführung von Technologien“, betonten die beiden IHK Hannover-Vizepräsidenten Birgitt Witter-Wirsam und Martin Hoff. Betriebe seien in der Praxis von Organisationsprozessen über IT-Sicherheit bis hin zu neuen gesetzlichen Vorschriften mit vielfältigen Themen konfrontiert. „Die Welt ist schon digital und wird immer digitalisierter“, machte Hoff deutlich. „Wir merken, dass kleine und mittelständische Unternehmen auf diesem Gebiet oft viel Nachholbedarf haben“, so Witter-Wirsam.

Große Unternehmen dagegen verfügten oft über eigene IT-Abteilungen und seien daher in der Regel viel besser aufgestellt.

„Auch wenn das neue Angebot genau aus diesem Grund auf eben die kleinen und mittelgroßen Unternehmen ausgerichtet ist, kann jeder daran teilnehmen. Das beim Kompetenzzentrum gebündelte Know-How ergänzt sich perfekt mit dem unmittelbaren Zugang der IHK zu den Unternehmen“, betonte Christian Bebek, Leiter der IHK-Industrieabteilung.

In einer neuen Stufe der bereits seit Jahren laufenden Zusammenarbeit komme man jetzt mit dem neuen Programm für Südniedersachsen noch intensiver mit den Unternehmen in Kontakt. Weitere Informationen gibt es im Internet. 

Weitere Infos gibt es hier.

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