Universität Göttingen

Neue Göttinger Professur: Jan Huisken forscht mit Zebrafischen

Experte der Lichblatt- Mikroskopie in Göttingen: Prof. Dr. Prof. Jan Huisken.
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Experte der Lichblatt- Mikroskopie in Göttingen: Prof. Dr. Prof. Jan Huisken.

Der Physiker Prof. Dr. Jan Huisken hat eine Alexander-von-Humboldt-Professur an der Uni Göttingen angetreten.

Göttingen – Der Berufung auf die renommierte Position ging die erfolgreiche Nominierung durch die Uni im November 2020 voraus. Als Mitglied des Exzellenzclusters „Multiscale Bioimaging: Von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen (MBExC)“ stärkt Huisken den international Forschungsschwerpunkt durch seine Expertise im Bereich der modernen Lichtblattmikroskopie.

Zuletzt war er Direktor Medical Engineering am Morgridge Institute for Research der University of Wisconsin, Madison (USA).

Huiskens Professur, die an der Fakultät für Biologie und Psychologie angesiedelt ist, widmet sich der entwicklungsbiologischen Forschung am Modellorganismus Zebrafisch. Seine methodische Expertise im Bereich Optik und Biophysik schafft auch eine starke Verbindung zur Physik-Fakultät. Das MBExC biete Huisken „ein ideales Forschungsumfeld und vielfältige Kooperationsmöglichkeiten“, so die Uni.

Auch werden die von ihm maßgeblich mitentwickelten Mikroskopieverfahren Anwendung finden. „Seine Methoden eignen sich hervorragend, um die präzisen Analysen von Herz und Gehirn von der Ebene einzelner Zellen und ihrer Netzwerke auch auf die Gewebeebene auszuweiten. Das schließt eine Lücke im Forschungsansatz des Clusters und wird entscheidend zur Forschungsstärke des MBExC beitragen“, so die Uni. (Thomas Kopietz)

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