25.000 Euro mehr Einnahmen

Stadt drohte per Postwurfaktion mit Kontrolle und Strafe: 200 neue Hundesteuer-Zahler

Göttingen. Eine Postwurfaktion hat der Stadt Göttingen zahlreiche neue Hundesteuer-Zahler beschert. Rund 200 Tiere seien neu angemeldet worden, sagte ein Verwaltungssprecher.

Die Zahl der steuerpflichtigen Hunde in Göttingen hat sich damit schlagartig um rund fünf Prozent auf etwa 4200 erhöht. Bei einer durchschnittlichen Steuer von etwa 125 Euro pro Hund fließen damit voraussichtlich 25.000 Euro mehr Hundesteuer pro Jahr in die Stadtkasse.

In ihrer Postwurfaktion hatte die Stadt verstärkte Kontrollen angekündigt und Bußgelder für den Fall angedroht, dass nicht angemeldete Hunde aufgespürt werden. Zugleich hatte sie allen Haltern Straffreiheit zugesichert, die ihre nicht registrierten Tiere bis zum 14. Juni anmelden.

Bei einer vergleichbaren Aktion im Jahr 2010 waren in Göttingen sogar mehr als 400 Hunde neu angemeldet worden. In Osterode wurden im März dieses Jahres Dutzende Tiere angemeldet, nachdem die Stadt Kontrollen angekündigt hatte. 

Nach Angaben des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) schicken viele Kommunen in unregelmäßigen Abständen Kontrolleure los, um Hunde zu entdecken, deren Halter sich vor der Steuer drücken wollen. Die Kontrollaktionen tragen zur Steuergerechtigkeit bei, wie ein Sprecher sagte. Es sollten möglichst alle Hundebesitzer an den Kosten beteiligt werden, die durch Reinigungsmaßnahmen oder das Aufstellen von Tüten-Spendern entstehen. (dpa)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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