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Neue Inszenierung des Jungen Theaters: Liederabend für die Bühnen der Region

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Von: Bernd Schlegel

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Macher und Künstler des neuen Liederabends „Ich singe, weil ich ein Lied hab“ im Jungen Theater in Göttingen: (von links) Steffen Ramswig, Michael Johannes Mayer, Fabienne Elisabeth Baumann und Tobias Sosinka.
Macher und Künstler des neuen Liederabends „Ich singe, weil ich ein Lied hab“ im Jungen Theater in Göttingen: (von links) Steffen Ramswig, Michael Johannes Mayer, Fabienne Elisabeth Baumann und Tobias Sosinka. © Bernd Schlegel

Mit einem neuen Liederabend will das Junge Theater aus Göttingen die Bühnen der Region erobern. „Ich singe, weil ich ein Lied hab“ hat am Freitag, 25. Februar, Premiere.

Göttingen – Die Zuschauer dürfen sich auf einen Reigen von insgesamt 17 Liedern aus drei Jahrhunderten freuen. Dabei wird ein musikalischer Bogen von Wolfgang Amadeus Mozart bis in die Gegenwart gespannt. Allein vier Stücke stammen von dem bekannten Sänger und Autor Konstantin Wecker.

Zur Besetzung: Beim erfolgreichen „Wiener Liederabend“ des Jungen Theater hatte er das Mikrofon noch für sich allein. Bei der neuen Inszenierung muss es Michael Johannes Mayer teilen: Von seiner neuen Kollegin Fabienne Elisabeth Baumann herausgefordert, geht die musikalische Völkerverständigung in eine neue Runde. Er aus Wien. Sie aus Kassel. Eine Bühne und ein Klavier. Kann das gut gehen? Bestimmt. Dafür sorgen die Arrangements von Steffen Ramswig, der am Klavier sitzt und das Duo begleitet. Außerdem kommen die drei Künstler mit unterschiedlichen Instrumenten auf die Bühne – mit dem Bass, der Gitarre, zwei Keyboards, Kazoo und Cajón. Die Zuschauer dürfen sich also auf spannende Klänge freuen.

Inszeniert wird der Liederabend von Tobias Sosinka, dem Geschäftsführer des Jungen Theaters. Bei der Beschäftigung mit den 17 Liedern haben er und Steffen Ramswig als musikalischer Leiter festgestellt, dass die Stücke oft schwer zu arrangieren sind.

Schon jetzt ist klar: Das Stück soll nicht nur in Göttingen zu sehen sein. Bereits in absehbarer Zeit will das Junge Theater den Liederabend auf den Bühnen und in den Sälen in einem Umkreis von 50 Kilometern rund um Göttingen präsentieren, so zum Beispiel in Northeim, Bovenden, auf der Waldbühne Bremke, in Dransfeld sowie in Einbeck – ähnlich wie beim „Wiener Liederabend“, der vom Publikum auch außerhalb Göttingens gut angenommen wurde.  bsc

Neuinszenierung: „Ich singe, weil ich ein Lied hab“, Premiere am Freitag, 25. Februar, um 20 Uhr, weitere Termine am 26.2. sowie 12, 25. und 31.3., Karten gibt es hier. (Bernd Schlegel)

Göttinger Bühne spielt seit 2019 im Ausweichquartier

Seit 2019 spielt das Junge Theater (JT) nicht mehr in seinem angestammten Domizil im Otfried-Müller-Haus in Göttingen. Seitdem nutzt das Theater sowie wie das Kommunikations- und Aktionszentrum (KAZ) die frühere Voigt-Realschule an der Bürgerstraße.

Das größte Problem für das Theater ist die geringe Zuschauerkapazität in der Aula der früheren Schule. Bei voller Auslastung finden dort nur 160 Gäste Platz, wegen der Corona-Auflagen im Moment deutlich weniger. „Das ist wirtschaftlich für das Theater eine Katastrophe und für die künstlerische Arbeit frustrierend“, sagt Intendant Nico Dietrich. Deshalb hofft das Theater, möglichst bald wieder im Otfried-Müller-Haus spielen zu können. (bsc)

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