Gesellschaft für Wirtschaftsförderung investiert 2,5 Millionen Euro – Vermietung an Autozulieferer

Neue Lagerhalle soll Arbeitsplätze sichern

Da fliegen die Brocken: Steffen zur Linde (Firma Golbeck), Jürgen Hartmann (SMP), GSG-Geschäftsführerin Ursula Haufe, Bürgermeisterin Helmi Behbehani, Matthias Keunecke (SMP) und Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler beim ersten Spatenstich für die SMP-Lagerhalle. Foto: Schröter

Göttingen. Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) investiert im Auftrag der Stadt 2,5 Millionen Euro in den Neubau einer Lagerhalle für den Automobilzulieferer SMP Deutschland. Am Donnerstag erfolgte der erste Spatenstich.

„Mit diesem Projekt nimmt sich die GWG wieder einmal der Standortsicherung eines Unternehmens an“, lobte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. Am Göttinger Standort der SMP Deutschland (ehemals Peguform) im Stadtteil Grone werden Kunststoffteile für Personen- und Nutzfahrzeuge hergestellt. Gegenwärtig sind dort 272 Mitarbeiter beschäftigt. Bei erforderlichen Umrüstmaßnahmen der Produktionsmaschinen ist es derzeit notwendig, bis nach Kassel zu fahren, wo die benötigten Teile seit Jahren gelagert werden. Ein Zustand, der so nicht länger tragbar war.

Nach langen Planungen und zahlreichen Gesprächen haben die GWG und die örtliche SMP-Geschäftsführung unter der Leitung von Jürgen Hartmann nun mit dem Lagerhallen-Neubau eine dauerhafte Lösung für die Presswerkzeuglagerung gefunden. Errichtet wird die 2500 Quadratmeter große Halle auf dem im Süden des SMP-Werkes unmittelbar angrenzenden ehemaligen Glunz-Gelände. Diese Flächen wurden nach der Glunz-Schließung im Jahr 2009 von der Stadt Göttingen gekauft. Über das Grundstück besteht mit der Stadt ein Erbbaurechtsvertrag. Die GWG hat mit SMP einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen.

„Für die GWG ist das Engagement Teil einer umfassenden Strategie“, sagte GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe. Durch die Investition sichere man Arbeitsplätze, gebe dem Unternehmen SMP Entwicklungsmöglichkeiten am Standort und binde das Unternehmen so auf längere Sicht an Göttingen: „Dieses Projekt ist ein wichtiger Baustein und zugleich Signal für die Wiedernutzung der ehemaligen Glunz-Flächen im Industriegebiet Grone.“ (per)

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