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Neue Parkregelung in einer Göttinger Straße bringt mehr Platz für Rettungswagen

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Von: Thomas Kopietz

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Westlicher Teil der Zimmermannstraße nahe Uni-Klinikum
Westlicher Teil der Zimmermannstraße nahe Uni-Klinikum: Neue Parkregelung erhöht den Verkehrsfluss. Das ist wichtig, weil dort Rettungs- und Notarztwagen zu zwei Kliniken und der DRK-Zentrale ungehindert fahren müssen. © Thomas Kopietz

Für ein besseres Durchkommen bei Einsatzfahrten von Rettungswagen hat die Stadt Göttingen nun die Parkregelung in der Zimmermannstraße geändert.

Göttingen – An der Zimmermannstraße in Göttingen gibt es – endlich – eine neue Parkregelung und das hat positive Auswirkungen: Auf der Straße, die eine wichtige Zu- und Abfahrtsroute für zwei Kliniken samt Großparkplätze, dem Rehazentrum Junge und der Zentrale des Deutschen Roten Kreuzes ist, läuft der Begegnungsverkehr nun flüssiger.

Das erleichtert den Fahrerinnen und Fahrern der Rettungswagen das Durchkommen. Wichtige Zeit beim Krankentransport kann so gewonnen worden.

Neue Parkregelung in der Zimmermannstraße erleichtert das Durchkommen von Einsatzfahrzeugen

Diese ging vorher mit den Parkflächen auf der Nordseite der Fahrbahn wegen des Gegenverkehrs und zwangsläufigen Wartens verloren, sehr zum ständigen Unmut der Fahrer von Rettungsfahrzeugen und Stadtbussen.

Nicht zu unterschätzen dabei ist, dass auf der Zimmermannstraße pro Jahr Tausende Rettungswagen und Notarztfahrzeuge unterwegs sind, allein von der DRK-Zentrale. Deren möglichst reibungslose Erreichbarkeit war ein Ziel der Verkehrsplaner. Sie hat sich nun verbessert.

Gewünscht und gefordert war die Änderung der Parkregelung deshalb von einigen Anliegern schon lange. Realisiert hat sie die Stadtverwaltung in diesem Frühjahr.

Im westlichen Abschnitt der Zimmermannstraße, östlich der zweiten Hauptzufahrt zum Uni-Klinikum – auch zur Notaufnahme – wurde der Parkstreifen von der Nord- auf die Südseite der Fahrbahn verlegt und wurden neue Halteverbotszonen eingerichtet.

Verlegung des Parkstreifens in der Zimmermannstraße - neue Halteverbotszone

Auf der gut acht Meter breiten Fahrbahn bleiben nun knapp sechs Meter für den Begegnungsverkehr. Das reicht aus: Ein Rettungswagen und ein Auto im Gegenverkehr können so passieren.

Es reicht aber nicht, wenn Busse und vor allem Baustellen-Lastwagen entgegenkommen. Und Laster rollen auf der Zimmermannstraße zurzeit oft entlang. Zwei große Baustellen für Wohnkomplexe am östlichen Ende der Straße sorgen dafür. (tko)

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