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Neue Stromtrasse: Hilfe für Eisengießerei in Osterode

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Von: Bernd Schlegel

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Neue Hochspannungsleitung sollen den Fortbestand der Eisengießerei Harz Guss Zorge im Altkreis Osterode sichern.
Neue Hochspannungsleitung sollen den Fortbestand der Eisengießerei Harz Guss Zorge im Altkreis Osterode sichern. © dpa

15 Millionen Euro soll der moderne Elektro-Ofen kosten: für den Fortbestand der Eisengießerei Harz Guss Zorge setzten sich Bundes- und Landtagsabgeordnete der Ampel-Parteien für den Bau einer Hochspannungsleitung ein.

Zorge – Für den Fortbestand der Eisengießerei Harz Guss Zorge im Altkreis Osterode zu sichern, setzen sich Bundes- und Landtagsabgeordnete der Ampel-Parteien gemeinsam für den Bau einer Hochspannungsleitung ein.

Die Eisengießerei im strukturschwachen Südharz mit ihren etwa 480 Beschäftigen ist in einer schwierigen Lage. Der aktuell mit Koks befeuerte Schmelzofen muss durch einen neuen Elektro-Ofen ersetzt werden, um langfristig klimaneutral produzieren zu können.

Die Kosten für den modernen Elektro-Ofen inklusive der notwendigen Infrastruktur belaufen sich auf etwa 15 Millionen Euro.

Das Unternehmen ist bereit, diese Summe zu investieren, allerdings fehlt eine notwendige 110 000-Volt-Stromtrasse, um den Elektro-Ofen betreiben zu können. Ohne die Leitung droht die Standortschließung.

Die Bundestagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt (SPD), Andreas Philippi (SPD), Karoline Otte (Grüne), Jürgen Trittin (Grüne) und Konstantin Kuhle (FDP) sowie der Landtagsabgeordnete, Karl-Heinz Hausmann (SPD) und Marie Kollenrott (Grüne) haben deshalb nach eigenen Angaben bereits Gespräche mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) geführt, um eine Lösung für den Bau der Stromtrasse zu erreichen, damit die 480 Arbeitsplätze gesichert werden können.

Das Umweltministerium prüft nun verschiedene Möglichkeiten, wie eine Unterstützung aussehen könnte. In diesem Zusammenhang geht es um eine Umstellung der industriellen Produktion weg von fossiler Energie hin zu Stromnutzung, die in Zukunft auch klimaneutral geschehen kann.

Außerdem wird auch die Reduktion der Gasnutzung zugunsten von grünem Strom geprüft.

Es soll dabei ausgelotet werden, inwieweit auch mit einer finanziellen Unterstützung durch Land und Bund gemeinsam ein Teil der Investitionskosten für den Bau der Stromtrasse übernommen werden kann. (Bernd Schlegel)

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