Universitätsmedizin Göttingen

Neue Transportanlage für UMG: Land Niedersachsen fördert Sanierung mit zehn Millionen Euro

Warentransportanlage der Uni-Klinik Göttingen;
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Die Warentransportanlage der Uni-Klinik: Sie umfasst ein vier Kilometer langes Streckennetz.

Das alte System stammt noch aus den 70er-Jahren. Nun hat der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages der Sanierung der Transportanlage der Uni-Klinik Göttingen zugestimmt.

Göttingen – Täglich müssen schwere Lasten innerhalb der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) transportiert werden. Dafür gibt es ein System aus den 70er-Jahren. Es kann nun erneuert werden.

Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages hat in dieser Woche grünes Licht für die Sanierung der „Automatischen Warentransportanlage“ (AWT) der Uni-Klinik gegeben. Mit dem Beschluss wurden 10,23 Millionen Euro freigegeben. Das teilte die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD) mit.

Neue Transportanlage für UMG: „Erneuerung der Automatischen Warentransportanlage unumgänglich“

Dazu macht Andretta deutlich: „Endlich kann die dringend erforderliche Sanierung der 1977 in Betrieb genommenen Transportanlage in Angriff genommen werden. Die in die Jahre gekommene Anlage gehört zur sensiblen Infrastruktur der UMG.“ Von ihr hängt laut Andretta die Versorgung mit Gütern sämtlicher Bereiche in der UMG ab.

Dr. Gabriele Andretta (SPD)

„Um weiterhin den Güterverkehr gewährleisten zu können, ist eine umfassende Erneuerung der Automatischen Warentransportanlage unumgänglich“, so Andretta.

Neue Transportanlage für UMG: Vor 35 Jahren in Betrieb genommen

Die System umfasst ein Streckennetz von insgesamt viereinhalb Kilometer Länge und wickelt die Ver- und Entsorgung mit Gütern sämtlicher an sie angeschlossener Einrichtungen ab. Auf dem Streckennetz sind Container zwischen den einzelnen Punkten unterwegs.

Die Anlage wurde vor fast 35 Jahren erstmals genutzt und ist seitdem weitgehend unverändert geblieben. Lediglich das Leitsystem wurde vor 20 Jahren erneuert.

Die Sanierung wird etwa anderthalb Jahre in Anspruch nehmen. Von der Investition profitieren auch die geplanten Neubauten der Uniklinik. Sie werden über einen Versorgungsring auf dem Campus an die Anlage angeschlossen. (Bernd Schlegel)

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