Auftaktveranstaltung

Neue Vortragsreihe: „Herztöne“ an der Göttinger Uni-Medizin

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Der Direktor hält den ersten Vortag: Prof. Gerd Hasenfuß von der UMG eröffnet die neue Reihe „Herztöne“.

Das Herz ist immer ein populäres Thema – auch in der Medizin: Auch deshalb startet das Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) die neue, öffentliche Veranstaltungsreihe „Herztöne“.

Los geht es am Dienstag, 3. März, von 18 bis 19 Uhr im Hörsaal 552 des Uni-Klinikums. Zum Auftakt wird der Direktor der UMG-Klinik für Kardiologie und Pneumonologie, Prof. Dr. Gerd Hasenfuß über „Das schwache Herz“ sprechen, die Herzinsuffizienz. Hasenfuß ist auch Vorsitzender des Herzzentrums.

In Deutschland leiden laut Universitätsmedizin Göttingen zwei bis drei Millionen Menschen an einer Herzschwäche, diese wird oftmals unterschätzt oder auf andere Gründe geschoben. Dabei handele es sich bei der Herzinsuffizienz nicht um eine eigenständige Krankheit, sondern eine Folgeerscheinung anderer Herzleiden.

„Bei einer Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage, den Körper ausreichend mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Dadurch schadet das Herz nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Organen, wie Gehirn, Nieren oder Muskeln“, sagt Prof. Hasenfuß. Je früher eine Herzschwäche erkannt werde, desto eher könne der Entwicklung der Krankheit entgegengewirkt oder diese verlangsamt werden.

In der Reihe „Herztöne“ informieren UMG-Mediziner zu Themen rund ums Herz. Jeweils am ersten Dienstag des Monats, von 18 bis 19 Uhr, findet im Hörsaal 552 des Universitätsklinikums ein öffentlicher Vortrag statt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Im Anschluss an die Vorträge besteht jeweils die Möglichkeit, Fragen zu stellen.  aka/tko

Weitere Termine im ersten Halbjahr, 7. April: Hilfe bei Herzklappenfehlern: Durch den Katheter mitten ins Herz, 5. Mai: Schlaganfall: Alarm im Gehirn, 2. Juni: Risikofaktor Bluthochdruck: Stille Gefahr, 7. Juli: Sichere Diagnose: Das Herz im Blick. Jeweils dienstags, von 18 bis 19 Uhr, Hörsaal 552, Universitätsklinikum Robert-Koch-Straße 40.

Wissenschaftler in Göttingen forschen an neuen Therapieren gegen Herzschwäche. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt sie mit Millionen. 

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