Göttingen

Neue Zentrale für die Volksheimstätte: Grundstein in Göttingen-Grone gelegt

Die Volksheimstätten-Vorstandsvorsitzende Heike Klangwarth (vorn, links) und ihr Vorstandskollege Thorsten May (rechts daneben) sowie (hinten von links) Andreas Koch (Geschäftsführer RTW-Architekten), Ernst Rode (Inhaber Rode Bau) und Grones Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr bei der Grundsteinlegung.
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Die Volksheimstätten-Vorstandsvorsitzende Heike Klangwarth (vorn, links) und ihr Vorstandskollege Thorsten May (rechts daneben) sowie (hinten von links) Andreas Koch (Geschäftsführer RTW-Architekten), Ernst Rode (Inhaber Rode Bau) und Grones Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr bei der Grundsteinlegung.

Die Göttinger Wohnungsbaugenossenschaft Volksheimstätte lässt ein neues Verwaltungsgebäude in Grone bauen. 33 Angestellte sollen dort arbeiten. Der Bau kostet mehrere Millionen.

Göttingen – Die Göttinger Wohnungsbaugenossenschaft Volksheimstätte investiert rund 6,5 Millionen Euro in den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes. Am Donnerstag, 24. Juni, wurde an der Kasseler Landstraße in Grone der Grundstein gelegt.

„Wir haben lange darüber nachgedacht, ein neues Verwaltungsgebäude zu bauen“, betonte die Vorstandsvorsitzende Heike Klangwarth zu Beginn der Zeremonie, die aufgrund der bislang vorherrschenden Corona-Beschränkungen erst drei Monate nach Baubeginn stattfinden konnte.

Zunächst hatte man überlegt, ob ein Anbau an das alte Gebäude an der Godehardstraße möglich sei. „Das ging jedoch aus planungsrechtlichen Gründen nicht“, sagte sie.

Neues Verwaltungsgebäude der Volksheimstätte in Grone: Mitarbeiter in Prozess mit einbezogen

Ein von der Stadt angebotenes Grundstück an der Hildebrandstraße habe sich dann als ungeeignet erwiesen. Als dann feststand, dass ein Wohngebäude aus dem eigenen Bestand in der Kasseler Landstraße unter anderem wegen maroder Bausubstanz abgerissen werden musste, habe man sich entschieden, dort das neue Verwaltungsgebäude zu bauen.

„Unsere aktuell 33 Mitarbeitenden sind in den Planungsprozess des Verwaltungsgebäudes durch Befragungen und Workshops komplett eingebunden worden“, betonte Heike Klangwarth. Der Neubau werde auf drei Stockwerke verteilt insgesamt 1800 Quadratmeter Bürofläche bieten, durch die Nutzung von Photovoltaik energieeffizient sowie komplett barrierefrei und damit kundenfreundlich sein.

Neues Verwaltungsgebäude der Volksheimstätte in Grone: Kein Keller, keine Tiefgarage, aber Parkplätze

„Aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse wird es keinen Keller und keine Tiefgarage geben, stattdessen aber ausreichend Parkplätze für Kunden und Mitarbeiter rund um das Gebäude“, sagte die Vorstandsvorsitzende.

Ein geplantes Wohngebäude im Rückteil des Grundstückes könne aufgrund der schlechten Baugrundsubstanz zwar nicht gebaut werden. „Aber wir werden die bestehenden Büroräume in der Godehardstraße größtenteils in Wohnungen zurückbauen“, kündigte sie an.

Neues Verwaltungsgebäude der Volksheimstätte in Grone: Umzug in neues Gebäude im März 2022

„Es ist gut, dass Sie sich so den Kopf zerbrochen haben, denn schließlich baut man ein Verwaltungsgebäude für eine lange Zeit“, sprach Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler von einem „vorbildlichen Planungsprozess“.

Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass sich die Volksheimstätte in Grone niederlässt. „Sie leisten schließlich vorbildliche Arbeit“, lobte sie.

Heike Klangwarth dankte zum Abschluss allen an Planung und Bau beteiligten Ingenieurbüros und Unternehmen. „Wir liegen sowohl in der Kostenschätzung als auch im Bauplan voll im Soll“, sagte sie. Mit dem Umzug in das neue Verwaltungsgebäudes rechne sie im März kommenden Jahres. (Per Schröter)

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