Wechsel von Oxfort-Universität

Physiker Golestanian ist neuer Direktor an Göttinger Max-Planck-Institut

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Arbeitet jetzt in Göttingen: Ramin Golestanian.

Göttingen. Das Göttinger Max-Planck Institut für Dynamik und Selbstorganisation hat mit dem theoretischen Physiker Ramin Golestanian einen neuen Direktor berufen.

Der Physiker wechselte jetzt von der renommierten Oxford-Universität an das Göttinger Institut. Dort wird der der 47-Jährige für die Abteilung „Physik lebender Materie“ zuständig sein. Mit seinen Forschungsarbeiten versucht Golestanian ein so gutes Verständnis der lebenden Materie zu erarbeiten, dass lebende Systeme aus einzelnen Molekülen nachgebaut werden können. Mit der Berufung hat das MPI für Dynamik und Selbstorganisation drei Abteilungen.

Ramin Golestanian ist theoretischer Physiker und Nachfolger von Prof. Theo Geisel, der im vergangenen Jahr emeritierte. „Mit Professor Golestanian ist unser Institut wieder komplett und wir freuen uns auf weitere große Entdeckungen in der Forschung zur Dynamik und Selbstorganisation“, sagt Eberhard Bodenschatz, Geschäftsführender Direktor des Instituts.

Golestanian, der im Iran studierte, wurde unter der Fernbetreuung von Mehran Kardar am Massachusetts Institute of Technology (USA) promoviert. Nach Stationen in den USA und im Vereinten Königreich kommt der Professor nun nach Göttingen.

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