Neuer Eltern-Kind-Bereich in Uni-Klinikum eröffnet

Der neue Eltern-Kind-Raum ist ab sofort in der SUB geöffnet: Hannes (1) erkundet bereits den Leuchttisch. Foto: umg/nh

Göttingen. In der Medizinbibliothek der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) gibt es einen neuen Eltern-Kind-Bereich. Das ist ein weiterer Schritt für mehr Familienfreundlichkeit an der Uniklinik, sagt Anja Lipschik, Gleichstellungsbeauftragte der UMG.

Der Bereich 

Der neue Eltern-Kind-Bereich in der medizinischen Bereichsbibliothek der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) ist etwa 80 Quadratmeter groß: Dazu gehören ein 50 Quadratmeter großer offener Bereich, 23 Quadratmeter sind für ein Arbeitszimmer und acht für einen Still- und Wickelraum angelegt worden.

Hier können Eltern mit ihren Kindern recherchieren, warten, arbeiten, telefonieren oder spielen. Damit ist eine gesonderte Betreuung durch Dritte laut Lipschik nicht mehr nötig. Der Bereich ist montags bis freitags von 8 bis 24 Uhr und am Wochenende und an Feiertagen von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Die Nutzung der Räume ist kostenfrei.

Die Ausstattung 

Im offenen Bereich erwartet die Eltern und ihre Kinder ein Sofa, Hocker, ein Tisch und Spielmöglichkeiten für das Kind. Das Arbeitszimmer hat einen Arbeitsplatz mit Schreibtisch, einem Computer sowie Telefon- und Internetanschluss. Außerdem stehen darin ein Konferenztisch samt -stühlen. Auch eine Babyhängematte ist vorhanden.

Zum Spielen gibt es für die Kinder Handpuppen, Bauklötze, einen Leuchttisch und einen CD-Spieler mit Hörspielen. Vorhanden sind auch Kinderbücher und zwei mobile Spielekoffer zum Ausleihen.

Die Kosten 

Der Eltern-Kind-Bereich kostete etwa 120.000 Euro: 105.000 Euro flossen in den Umbau, die Ausstattung kostete 15.000 Euro. Die Räume wurden aus Mitteln der Studienbeiträge und aus Mitteln für die Gleichstellung aus verschiedenen Töpfen finanziert.

Der Vorteil 

Nach Aussage von Dr. Sebastian Freytag, Vorstandsmitglied der UMG, „verbessert der Eltern-Kind-Bereich gezielt das familienfreundliche Angebot".

Auch die Ortswahl in der Bibliothek sei ganz bewusst getroffen worden. Gleichstellungsbeauftragte Anja Lipschik ergänzte dazu: „Bei der Konzeptentwicklung haben wir uns an den Bedürfnissen der Eltern und Kinder orientiert. Sie sind hier willkommen, wir haben einen Ort für sie - mittendrin.“

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