Erste Amtshandlung von Rolf-Georg Köhler

Neuer OB gibt Startschuss für das neue Bussystem

Der erste Bus im neuen System: Den Startschuss gab Göttingens neuer Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (rechts) zusammen mit (von links) Baudezernent Thomas Dienberg, GöVB-Geschäftsführer Michael Neugebauer und Ratsherr Andreas Klatt. Foto: Schröter

Göttingen. Mit seiner ersten Amtshandlung als neuer Oberbürgermeister der Stadt Göttingen hat Rolf-Georg Köhler am Samstag den Startschuss für das neue Bussystem der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) gegeben.

„Wir werden uns erstmal alle umstellen und umgewöhnen müssen“, sagte Köhler mit Blick auf das nach 15 Jahren grundlegend geänderte Liniennetz für die Stadtbusse und die neuen Liniennummern (die HNA berichtete). „Natürlich hat es im Vorfeld kontroverse Diskussionen darüber gegeben, wie viel Bus denn nun tatsächlich in die Stadt soll“, meinte Köhler. Und am Anfang sehe man immer nur die Verluste. „Ich glaube aber, dass wir mit diesem neuen System eine große Chance haben“, zeigte sich der neue Oberbürgermeister trotz aller Unkenrufe optimistisch, in einem Jahr ein positives Fazit ziehen zu können.

„Wir freuen uns ganz besonders, dass genau dies die erste Amtshandlung von Rolf-Georg Köhler ist“, betonte GöVB-Geschäftsführer Michael Neugebauer. Er bat um Verständnis dafür, dass bei einer derart grundlegenden Neuerung nicht alles auf Anhieb hundertprozentig klappen könne. Schließlich brauche es seine Zeit, die neuen Fahrpläne an den Bushaltestellen auszuhängen und die Systeme in den Bussen neu zu programmieren. Dass die alten Liniennummern nicht wieder vergeben worden seien, habe einen einfachen Grund. „Dann hätte man ja alte Nummern für neue Linien und das würde zwangsläufig zu Verwirrung führen“, sagte er.

Dass das neue Netz nicht für jeden Kunden gut sein könne, das sei allen Beteiligten bewusst, meinte Neugebauer: „Aber wir sind davon überzeugt, dass es viele Vorteile bietet und man sich auch schnell daran gewöhnen wird.“ (per)

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