Göttinger Stadtforst

Neuer Lehr- und Erlebnispfad soll im Göttinger Stadtwald entstehen

Drei Menschen stehen an einem „Fitnessgerät“ aus Holz im Göttinger Stadtwald.
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Neues Fitnessgerät im Göttinger Stadtwald: Birgitt Witter-Wirsam (links) und ihr Sohn Michael von der Geschäftsleitung von Holzland Hasselbach stellten die Anlage mit Stadtförsterin Lena Dzeia vor.

Erholungssuchende werden den Göttinger Stadtwald künftig auf besondere Weise erleben können. Denn dort entsteht nach und nach ein neuer Lehr- und Erlebnispfad.

Göttingen – Ein erstes Gerät, mit dem die Balance und das Körpergefühl trainiert werden kann, wurde in dieser Woche in der Nähe des Wildgeheges am Kehr präsentiert.

Die Finanzierung dieses und eines weiteren Gerätes übernimmt das Holzland Hasselbach aus Rosdorf. Birgitt Witter-Wirsam und ihr Sohn Michael von der Geschäftsleitung des Unternehmens überreichten dazu 7.000 Euro an Stadtförsterin Lena Dzeia. Der Betrag kam während des 135. Firmengeburtstages zusammen, der wegen der Corona-Krise erst in diesem Jahr gefeiert werden konnte.

Die Idee zu dem Wald- und Erlebnispfad wurde im Stadtforstamt geboren. Dort gab es immer wieder Nachfragen, ob ein solches Projekt wieder realisiert werden könne, denn ein vergleichbares Angebote gab es bereits einmal.

Der Pfad hat eine Länge von etwa zwei Kilometern und ist zwischen dem Wildgehege und dem „Molkengrund“ oberhalb der Schillerwiesen zu finden. Der Pfad kann dabei in beiden Richtungen genutzt werden.

Ziel ist es, dass am Ende insgesamt 15 Geräte und Info-Punkte entstehen, damit das Thema Breitensport und Waldkunde gleichermaßen berücksichtigt werden kann. Für den weiteren Ausbau erhoff sich Lena Dzeia weitere Spenden. In den nächsten Tagen soll bereits ein Gerät aus Holz, eine Schlaufenbrücke zum Hangeln, aufgestellt werden.

Wichtig ist Göttingens Stadtförsterin Dzeia, dass so weit wie möglich Naturmaterialien für die Geräte verwendet werden. „Dabei wird die Idee der Nachhaltigkeit konsequent verfolgt. Bei der Gestaltung soll unser heimisches Holz in anderer Form seinen Weg in den Wald zurückfinden.“ (Bernd Schlegel)

goe.de/stadtwald

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