Neues Angebot für Familien: Spielplatz auf dem Nordcampus der Uni

Startschuss für den Spielplatz: Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel schneidet mit zwei Kindern der Kita am Nordcampus das Band zur Eröffnung durch.
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Startschuss für den Spielplatz: Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel schneidet mit zwei Kindern der Kita am Nordcampus das Band zur Eröffnung durch.

Göttingen. Der Nordcampus der Universität Göttingen wird familienfreundlicher: Pünktlich zum Start ins Sommersemester hat die Hochschule den ersten Kinderspielplatz im Nordbereich eröffnet.

Das Gelände nördlich der Nordmensa an der Ecke Grisebachstraße/Justus-von-Liebig-Weg bietet viel Bewegungs- und Begegnungsmöglichkeiten für kleinere und größere Kinder sowie bequeme Sitzgelegenheiten für Eltern und Betreuungspersonen. Mit dem Besuch einer Kindergruppe der Kindertagesstätte Nordcampus wurde der Spielplatz heute feierlich eingeweiht.

„Mit dem Ausbau des Nordcampus in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Beschäftigten mit Kindern dort gestiegen“, sagte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel. Sie betonte, dass Familienfreundlichkeit ein wichtiger Baustein der Universität und ihrer Partner am „Göttingen Research Campus“ sei.

Die Leiterin des Familien-Service der Universität, Renate Putschbach, sagte: „Neben Arbeits- und Forschungsbedingungen, die Spielräume für Familie und Privates lassen müssen, spielt auch eine geeignete Infrastruktur eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung einer familienfreundlichen Universität. Der neue Spielplatz ist dafür ein weiterer Mosaikstein.“

Der Spielplatz auf dem Nordcampus geht auf eine Initiative der ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät für Physik und des Familien-Service zurück. Umgesetzt wurde das Projekt mit der finanziellen Unterstützung aller naturwissenschaftlichen Fakultäten, mehrerer Verbundforschungsprojekte und des Gebäudemanagements der Hochschule.

„Der Spielplatz an dieser zentralen Stelle fügt sich hervorragend in die Grünfläche zwischen Nordmensa und Gästehaus in das so genannte soziale Zentrum des Nordgebiets ein“, sagte der Leiter des Gebäudemanagements, Rainer Bolli.

Prof. Dr. Christian Ammer, Dekan der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie, betonte den gesellschaftlichen Aspekt des Spielplatzes: „Ein Spielplatz ist nicht nur ein Ort, an dem sich Kinder austoben und ausprobieren können, sondern auch ein Ort der Begegnung von Erwachsenen, die dort, zunächst über die Kinder, nicht selten freundschaftliche Beziehungen knüpfen.“ (bsc)

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