In Kürze Start für wichtiges Projekt

Neues Bettenhaus der Göttinger Uni-Medizin: Im Dezember steht der Bauzaun

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So soll das künftige Bettenhaus 1 der Universitätsmedizin Göttingen aussehen: Hier eine erste Visualisierung des wichtigen Bauprojektes.

Göttingen. Ab der nächsten Woche wird der Neubau der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zu sehen sein. Die ersten Schritte für den Bauabschnitt 1A – Neubau Bettenhaus 1 – wurden am Donnerstag vorgestellt.

Zunächst werden nur ein paar – genehmigte – Baumfällungen vom Bau-Projekt künden. Die Bäume stehen entlang des Erwin-Bauer-Wegs. Sie müssen weg, damit der zweite Schritt gegangen weden kann: das Einzäunen des künftigen Baubereiches rund um den einstigen Teich.

Dort soll der Neubau des nur wenige Meter entfernt stehenden Bettenhauses I mit dann 634 Betten entstehen. Das Geld dafür liegt bereit: 150 Millionen Euro hat das Land bewilligt. Das Baufeld erstreckt sich vom genannten und bei Radfahrern wie Fußgängern beliebtem Erwin-Bauer-Weg (angrenzend an Psychiatrie-Gebäude), der ab Ende des Jahres nicht mehr passierbar sein wird, bis zur Hauptzufahrt zum Klinikum mit angrenzendem Ro-Ko-Wohnheimhochhaus des Studentenwerks und der Straße direkt vor dem Bettenhaus 1.

Sie haben die Pläne: In der nächsten Woche beginnt die Vorbereitung des Baufeldes für den Klinikum Neubau, genauer für den Bau von Bettenhaus 1. Die Planerinnen us dem Baumanagement der UMG zeigen, was zuerst passieren wird: Stefanie Sievert (Neubau-Team, Bauabschnitt 1A) und Jana Henning (Neubau-Team, Bereich Technik). Sie stellten die Pläne für die ersten Arbeiten vor.

Jana Henning (Neubau-Team, Technikbereich) und Stefanie Sievert (Projektleitung Neubau-Team, Bauabschnitt 1 A), stellten die groben Pläne jetzt vor. Weitere Informationen würden für die Bevölkerung, Mitarbeiter, Patienten und Anwohner folgen, versprachen die Planerinnen.

Nach Aufbau des Bauzaunes noch im Dezember wird mit dem Rückbau der betonierten Teichschüssel begonnen und das weitere Baufeld freigeräumt.

Die Baufahrzeuge werden den Bereich über die „normale“ Zufahrt an der Robert-Koch-Straße erreichen können. An dieser Hauptzufahrt West wolle man 2018 ebenfalls leichte Änderungen vornehmen, damit Autos, Taxen und Rettungswagen sich nicht mit den großen Baufahrzeugen ins Gehege kommen. Auch die Radfahrer und Fußgänger werden eine andere Trasse bekommen, als die bisherige über den Weg am Studentenwohnheim.

Der Bettenhaus-I-Neubau wird ab Frühjahr/Mitte 2019 dann aus dem Boden wachsen, wie Stefanie Sievert sagt: „Dann beginnt der Rohbau.“

Das muss auch sein, da das Bettenhaus samt Stationen und Funktionsabteilungen 2023 bezogen werden soll. Nach Ende des Bettenhaus-Rohbaus soll auch mit dem Bau des angrenzenden OP-Zentrums gestartet werden.

„Das sind sehr sportliche Zeitpläne“, sagt Sievert, die betont, dass momentan die Suche nach einem Bauunternehmen intensiv läuft.

Das Bettenhaus hat eine bebaute Grundfläche von knapp 8300 Quadratmetern. Die gesamte Grundfläche des siebengeschossigen Bettenhauses beträgt knapp 55.000 Quadratmeter (etwa sieben Fußballfelder).

Welche Abteilungen in das Gebäude einziehen werden, das ist noch nicht ganz klar, mit Sicherheit aber die Abteilungen, die unmittelbar mit dem Operationszentrum zusammenhängen, wie die Chirurgie, sagte Stefanie Sievert.

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