Neues Domizil für die Diakonie 

Architekten im Wettbewerb um Neubau am Groner Tor

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Ort für ein Forum von Kirche und Diakonie: Auf dem geschotterten Parkplatz an der St. Marienkirche, Kommende (rechts) und den Wohnhäusern an der Straße Neustadt plant der Kirchenkreis einen Neubau für viele Dienste und Einrichtungen. 

Göttingen. 15 Architekturbüros sollen das „Forum für Kirche und Diakonie" planen. Sie nehmen an einem Wettbewerb teil.

337 Büros aus Deutschland und europäischen Nachbarländern hatten sich beworben. Folgende zehn Architektur-Büros wurden ausgelost:

• „Alexander Kraus Architektur“ aus Dortmund

• „scholl architekten partnerschaft scholl.balbach.walker“ aus Stuttgart

• „Hayner Salgert Architekten PartmbB“ aus Düsseldorf

• „H III S, harder stumpfl schramm“ aus Stuttgart

• „art de lux, architecture + design“ aus München

• „KNERER UND LANG Architekten GmbH“ aus München

• „STLH Architekten“ aus Hamburg

• „THS Architekten“ aus Maintal

• „Kocademirci + Heise Architekten“ aus Hildesheim

• „schwarz-düser+düser“ aus Karlsruhe

Folgende fünf Büros werden von der Steuerungsgruppe von Diakonie und Kirchenkreis ins Rennen geschickt:

• „ahrens & grabenhorst architekten stadtplaner BDA“ aus Hannover

• „bmp architekten“ aus Göttingen

• „Brune + Brune“ aus Göttingen

• „GAW - Rüger/Koller“ aus Göttingen

• „gildehaus.partner architekten BDA“ aus Weimar

Alle Büros sollen nun Vorschläge für den Neubau am Groner Tor zwischen der St. Marienkirche, der Kommende und der Straße „Neustadt“ erarbeiten, in dem diakonische und kirchliche Einrichtungen ein neues Domizil finden werden.

Neben einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderungen des Diakonischen Werk Christophorus sollen unter anderem die Evangelische Familien-Bildungsstätte, die Fachstelle für Sucht und Suchtberatung, die Kirchenkreissozialarbeit, die Geschäftsstelle des Diakonieverbandes und die Leitung des Kirchenkreises mit verschiedenen Stabsstellen in den Neubau einziehen. 

Die Verantwortlichen erhoffen eine Kosteneinsparung, da bisher vor allem für die Arbeit der Diakonie mehrere Immobilien angemietet werden müssen. Eine Ausstellung mit allen Wettbewerbsarbeiten wird Mittwoch, 7. September, eröffnet.

Zukunftsprojekt

Superintendent Friedrich Selter: „Das Forum der Kirche und Diakonie - Ein innovatives und zukunftsfähiges Ensemble, in dem Kirche mitten im Herzen der Stadt als diakonische Kirche erkennbar wird.“ 

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