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Schwerer Unfall auf A7: Lkw-Fahrer tödlich verletzt

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Von: Thomas Kopietz, Stefan Rampfel

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Komplett zerstörtes Lkw-Führerhaus nach Unfall auf der A7
Der tödlich verletzte Fahrer fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck eines am Stauende stehenden Sattelzugs auf. © Privat

Bei einem Unfall auf der A7 ist ein Lkw-Fahrer tödlich verletzt worden. Die Autobahn in Richtung Kassel war über Stunden gesperrt.

Göttingen – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 zwischen dem AD Drammetal und der AS Hann. Münden-Hedemünden ist am Dienstagnachmittag (14. Juni) der Fahrer eines Klein-LKW tödlich verletzt worden, wie die Polizei mitteilte. Die A7 wurde daraufhin ab dem Autobahndreieck gesperrt.

Nach ersten Informationen der Polizei fuhr der LKW-Fahrer gegen 17.15 Uhr aus bislang noch ungeklärter Ursache auf das Heck eines am Stauende stehenden Sattelzuges auf. Bei dem Aufprall wurde der Mann in seinem Fahrzeug eingeklemmt und tödlich verletzt.

Der Fahrer des Klein-Lastwagen war laut Auskunft der Feuerwehr ein 30-jähriger Mann auf der Tschechischen Republik. Er war mit hoher Geschwindigkeit auf einen Lkw aus Litauen aufgefahren, der an einem Stauende stand. Der Stau kam durch eine Baustelle kurz vor der Anschlussstelle Hedemünden zustande.

Abgestreute Betriebsstoffe auf einer Fahrbahn.
Ausgelaufene Betriebsstoffe des Lkw mussten von den Einsatzkräften abgestreut werden. © Privat

Unfall auf A7 bei Göttingen: Notarzt konnte nur den Tod des Mannes feststellen

„Wir haben sofort eine Crash-Rettung des Patienten durchgeführt“, sagt Martin Willing, Rosdorfer Gemeindebrandmeister und Einsatzleiter. Auch sei zunächst unklar gewesen, wie viele Person in dem total zerstörten Klein-Lkw gesessen hätten, sagte Willing. „Wir haben dann die beiden Fahrzeuge auseinander gezogen.“

Der Notarzt habe allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen können. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Nach tödlichem Unfall: A7 in Richtung Kassel war voll gesperrt

Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie die Bergungsarbeiten wurde die A7 in Richtung Kassel gesperrt. Aufgrund des Rückstaus empfahl die Autobahnpolizei Göttingen, die A7 an der Anschlussstelle Göttingen zu verlassen und die Fahrt in Richtung Süden über die Bundesstraße 3 in Richtung Hann. Münden fortzusetzen.

Der Klein-Lkw hatte unter anderem eine große Anzahl an Mobiltelefonen geladen. Für die Unterstützung zur Unfallaufnahme hat die Autobahnpolizei die Drohnengruppe der Feuerwehr Rosdorf nachgefordert. Diese machte Luftaufnahmen von der Unfallstelle. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Obernjesa, Rosdorf, Friedland und Groß Schneen, zwei Rettungswagen und der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44.

Erst kürzlich bemerkten Autofahrer auf der B3 bei Göttingen Rauch und einen Lichtschein. Sie wählen den Notruf. (Stefan Rampfel/Thomas Kopietz)

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