Fußball-Landesliga

Göttingen 05 nicht mehr Schlusslicht nach 4:0 gegen Landolfshausen

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Das 2:0 ist unterwegs: Göttingens Lukas Pampe (links) flankt vor das TSV-Tor, wo Finn Daube (leicht verdeckt von Landolfshausens Spielertrainer Yannick Schade) seine fußspitze hinhält und den Ball über die Torlinie drückt.

Göttingen. Göttingen 05 hat nach einem 4:0 (3:0)-Sieg im Kreisderby gegen den TSV Landolfshausen erneut die Rote Laterne an den VfL Salder abgegeben.

Die Entscheidung zugunsten des Teams von Trainer Oliver Hille fiel zischen der neunten und 14. Minute. Innerhalb von dien fünf Minuten sorgten die Gastgeber mit drei Toren für die Vorentscheidung.

„Die drei Tore waren für uns völlig ungewohnt. Danach hatten wir allerdings keine Spielideen mehr“, blieb Hille ganz sachlich trotz dieses deutlichen Ergebnisses. Die erste dicke Torchance besaßen indes die Landolfshäuser durch Moritz Jünemann, dessen Schuss nach Vorlage von Jannik Meck aber der nötige Druck fehlte, so dass 05-Torwart Nils Hogrefe den Ball locker aufnehmen konnte. Im Gegenzug die 1:0-Führung durch Vivikan Paramarajah, der im Nachsetzen traf. TSV-Keeper Marcel Rudolph hatte zuvor einen Schuss von Lukas Pampe reaktionsschnell abwehren können.

„Einer muss doch an der Linie stehen, um die Zettel zu halten.“

„In unserer jetzigen Situation sorgt so ein Gegentreffer für sehr viel Unsicherheit, da ist bei uns auch die Ordnung verloren gegangen“, meinte TSV-„Aushilfstrainer“ Ingo Müller, der an der Seitenlinie Spielertrainer und Innenverteidiger Yannick Schade vertrat. „Einer muss doch an der Linie stehen, um die Zettel zu halten“, beschrieb der Vorgänger von Schade seine Aufgabe an der Außenlinie.

Und genau die Verunsicherung in den Reihen der Gäste nutzten die Schwarz-Gelben innerhalb von fünf Minuten eiskalt aus. Erst erhöhte Finn Daube auf 2:0 (12.), als er nach einem Pass von Pampe aus halbrechter Position die Fußspitze an den Ball bekam. Und nur wiederum zwei Minuten später war es Jannis Hesse, der erneut eine Schwäche auf der linken TSV-Abwehr nutzte und das Ergebnis zwischenzeitlich auf 3:0 drehte. Und noch vor der Pause hätte Daube auf 4:0 erhöhen können, doch sein Heber aus spitzem Winkel landete am langen Innenpfosten, von wo aus der Ball in die Arme von Rudolph sprang. Das 4:0 besorgte dann aber doch noch der eingewechselte Miguel Bodenbach 20 Minuten vor dem Schlusspfiff.

05: Hogrefe - Atlanbali, Käding, Grimaldi (77. Schlieper), Ludwig - Hesse, Pampe - Psotta (46. Bodenbach), Bruns, Paramarajah (82. Grupe) - Daube.

TSV:  Rudolph - Köhne, Gläse, Schade, Duell - Baumann - Celik (73. Neuhaus), Hegeler, Meck, Weidenbach (67. Herrmann) - Jünemann

Tore:  1:0 Paramarajah (9.), 2:0 Daube (12.), 3:0 Hesse (14.), 4:0 Bodenbach (70.).

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