Niedersachsenweite Regelungen für Hundehalter

Göttinger Stadtverwaltung weist auf Leinepflicht für Hunde hin

Ein Hund wird von einer Frau in einem Wald an einer Leine geführt.
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Ab dem 1. April besteht wieder Leinenzwang für Hunde in Niedersachsen. (Symbolfoto)

In Niedersachsen gelten vom 1. April bis 15. Juli besondere Regelungen für Hundehalter. Grund dafür ist die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit. Die Regeln für Göttingen im Überblick.

Göttingen – Hundehalter müssen ihre Vierbeiner bis in den Sommer hinein in der freien Landschaft und im Stadtwald durchgehend an der Leine führen.

Bei Verstößen drohen Strafen bis zu 5000 Euro

Die freie Landschaft besteht laut Stadtverwaltung aus den Flächen des Waldes und übrigen freien Flächen, auch wenn sie innerhalb bebauter Ortsteile liegen. Dazu gehören auch die Wege und Gewässer in diesen Flächen.

Die Regelungen sollen ein konfliktfreies Miteinander gewährleisten, ohne eine Interessengruppe übermäßig zu benachteiligen. Deshalb appelliert die Stadtverwaltung an alle Hundehalterinnen und -halter, sich daran zu halten. Das vermeidet Verwarn- und Bußgelder.

Bei Verstößen gegen die Regelung drohen Geldbußen bis zu 5000 Euro. Bei einem Erstverstoß liegt die Geldbuße nach Angaben der Stadt in der Regel bei 100 Euro.

Leinepflicht unter anderem innerhalb und auf den Wallanlagen

Der Leinenzwang gilt nicht, wenn die Hunde zur rechtmäßigen Jagdausübung, als Rettungshunde oder von Polizei, Bundesgrenzschutz oder Zoll eingesetzt werden. Auch ausgebildete Blindenhunde sind von der Regelung nicht betroffen.

Im Naturschutzgebiet Göttinger Wald und im Kerstlingeröder Feld besteht ohnehin das ganze Jahr über Leinenpflicht, ebenso in den Wildschongebieten, die mit einem grünen Hinweisschild gekennzeichnet sind.

Im Stadtgebiet sind Hunde innerhalb und auf den Göttinger Wallanlagen an der Leine zu führen. Das gilt übrigens auch auf dem Bahnhofsvorplatz auf der Ostseite und vor dem Neuen Rathaus.

Ein ausgewiesenes Freilaufgebiet ist übrigens die Hundewiese oberhalb der Calsowstraße hinter den Schillerwiesen. Die Wiese ist teils mit einer Hecke umgeben, aber nicht eingezäunt. Hundebesitzer*haben dafür zu sorgen, dass nicht angeleinte Tiere auf der Wiese bleiben. (Bernd Schlegel)

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