DigitalHub Göttingen

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium fördert digitales Projekt in Göttingen

Drei Menschen stehen zusammen und halten gemeinsam einen Förderbescheid in die Kamera.
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Staatssekretär Stefan Mule (links) überreichte Startraum-Geschäftsführer Jonas Brunnert und GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe den Förderbescheid über 198 000 Euro für den neuen „Digitalen Knotenpunkt“.

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert den „DigitalHub Göttingen“ mit 198.000 Euro. Nun wurde der entsprechende Förderbescheid übergeben.

Göttingen – Am Montag übergab Staatssekretär Stefan Muhle den Förderbescheid. Mit dem neuen Angebot Digital Hub (Digitaler Knotenpunkt) wollen die Startraum Göttingen GmbH und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG), voraussichtlich ab Dezember, digitale Angebote für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie für Startups erfahrbar machen.

„Ziel ist es, sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeitende für neue, digitale Technologien zu sensibilisieren und im Umgang damit zu schulen“, betonte Startraum-Geschäftsführer Jonas Brunnert. Außerdem solle der Digital Hub motivieren, daraus neue Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Eingebunden in die bestehende Infrastruktur des Startraums Göttingen wird der Digital Hub drei Bausteine umfassen: den Learning Hub (Raum zum Lernen), den Maker Hub (Raum zum Machen) und den Communication Hub (Raum zum Kommunizieren).

Im Learning Hub stehen den Lernenden Schulungssysteme wie Server, Workstations und Netzwerktechnik sowie Laptops zur Verfügung, auf der jede Art von Software blitzschnell installiert werden kann. Der Maker soll unter anderem mit Virtual Reality-Brillen, 3D-Druckern, einem Laser-Cutter und weiterer aktueller Technik aufwarten, im Communication Hub wird es modernste Audio- und Video-Technik geben.

Sämtliche Materialien sollen an Unternehmen oder Freiberufler vermietet sowie für spezielle Schulungs- oder Beratungszwecke genutzt werden.

„Der DigitalHub Göttingen bietet gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen einen geschützten Ort für erkundende Lernerfahrungen“, lobte Niedersachsens Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle. Damit schaffe er optimale Voraussetzungen für Innovationen und wirtschaftlichen Erfolg. „Die Ausarbeitung von digitalen Prototypen und von analogen Prototypen mit digitalen Tools wird dabei besonders gefördert“, so Muhle weiter.

„Viele Göttinger Unternehmen befinden sich schon mitten im digitalen Wandel“, betonte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. Göttingen vereine dabei alle wichtigen Erfolgsfaktoren, um diesen Wandel entscheidend zu gestalten: Innovative Unternehmen, ein dynamisches Innovationssystem und eine gut ausgebildete Bevölkerung.

„Genau darauf wollen wir mit dem Digital Hub aufbauen und Unternehmen mit Wissen, Technologie und einer digitalen Spielwiese unterstützen“, ergänzte Jonas Brunnert.

„Die GWG hat mit ihrem Netzwerk IT-Innovationscluster Göttingen/Südniedersachsen seit inzwischen mehr als acht Jahren die Göttinger Unternehmen im digitalen Wandel begleitet“, sagte GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe.

Es gelte, im Zuge der Digitalisierung nicht zuletzt Geschäftsmodelle in Verbindung mit Digitalisierungsstrategien neu zu überdenken. „Und dabei unterstützt künftig der Digital Hub mit seinen Angeboten“, so Haufe. (Per Schröter)

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