Nobelpreisträger Stefan Hell: Ein bewegender Moment

Stefan Hell über seine Nobelpreiswoche in Stockholm

Göttingen. Der Göttinger Wissenschaftler Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie hat am Mittwoch in Stockholm den Nobelpreis für Chemie entgegengenommen. Drei Fragen an den 51-Jährigen:

Herr Hell, was war der bewegenste Moment für Sie?

Stefan Hell: Als mich bei der Verleihung der Laudator auf Deutsch angesprochen hat: „Stefan, dein Mut wird Generationen von Wissenschaftlern inspirieren.“

Waren die Feierlichkeiten so wie erwartet?

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Hell: Erwin und Maria Neher hatten mich gut vorbereitet. Das hat sehr geholfen. Vor Ort ist es dann so, dass ein Termin den nächsten jagt. Aber die Schweden machen das sehr, sehr nett. Es wird wirklich alles getan, damit man sich komfortabel fühlt. Aber natürlich haben wir kaum eine ruhige Minute gehabt.

Sie haben auch die deutsche Schule in Stockholm und die Fredriks Hovs Flotts Skola besucht, die zwar klein ist, aber als eine der besten Schulen des Landes gilt.

Hell: Die Stimmung an beiden Schulen war einfach umwerfend. Die Freude und Begeisterung der Schüler hat mich sehr beeindruckt, als ich über meinen Lebensweg und meine Forschung berichtet habe. (p) Foto: Jelinek

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