Aufnahme in Förderprogramm

Nördliche Göttinger Innenstadt soll saniert werden

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Viele Projekte sollen umgesetzt werden: Die Sanierung der nördlichen Innenstadt (rot umrandet) in Göttingen bietet zahlreiche Chancen.

Die nördliche Innenstadt mit Waageplatz und Leinekanal wird von vielen Göttingern und Gästen gern genutzt. Doch das Gebiet ist in die Jahre gekommen. Jetzt soll es umfassend saniert werden.

Dazu will die Stadtverwaltung die Aufnahme des Gebietes in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ erreichen. Im vergangenen Jahr liefen bereits „vorbereitende Untersuchungen“. Das Gesamtprojekt wird am Montag, 14. Januar, ab 19 Uhr im Pausenraum der Berufsbildenden Schulen Ritterplan öffentlich vorgestellt.

In den vergangenen Monaten liefen vorbereitende Arbeiten für das Projekt. Mit der Aufnahme in das Förderprogramm sollen zahlreiche Verbesserungen für das Quartier erreicht werden.

So sollen die Sanierung und der Ausbau der ehemaligen Justizvollzugsanstalt angepackt werden. Start dafür könnte ab 2021 sein. Derzeit steht das Gebäude leer. Erster Schritt ist eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie dazu. 

Kulturelle und museale Zwecke in Göttingen

Im Mittelpunkt dabei steht die Überprüfung von verschiedenen Möglichkeiten der Nachnutzung – zum Beispiel für kulturelle und museale Zwecke sowie als Wohnobjekt. Bei dieser Gelegenheit sollen auch der Bauzustand sowie die Sanierungskosten ermittelt werden. 

Weiterhin soll die Sanierung der baufälligen Stockleffmühle während der Projektphase realisiert werden. Möglicher Beginn könnte 2022.

Es gibt aber auch Projekte, mit denen schon bald begonnen werden soll: Dazu gehören die Einrichtung eines Quartiers-Managements als Ansprechpartner für alle Beteiligten, die Umgestaltung der Straße „Am Leinekanal“ sowie die Einrichtung eines Unterausschusses „Soziale Stadt“, der den gesamten Prozess begleiten soll. Der Göttinger Rat will sich im Februar mit dem Förderprogramm für die nördliche Innenstadt befassen.  

Mehr Infos gibt es unter: goe.de/noerdliche

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