Landgericht Göttingen

Supermarkt-Mitarbeiter mit Flasche bedroht

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Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, im September 2017 in einem Supermarkt in Northeim eine Drei-Liter-Flasche Wodka und zwei Whiskey-Flaschen entwendet zu haben.

Wegen eines räuberischen Diebstahls in Northeim muss sich seit Dienstag ein 25-jähriger Mann vor dem Landgericht Göttingen verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, im September 2017 in einem Supermarkt in Northeim eine Drei-Liter-Flasche Wodka und zwei Whiskey-Flaschen entwendet zu haben. Dies hatten Mitarbeiter beobachtet und ihn deshalb verfolgt. 

Als ein Mitarbeiter den Flüchtenden festhalten wollte, soll der 25-Jährige mit der großen Wodka-Flasche in der Hand damit gedroht haben, ihn mit der Glasflasche zu schlagen, wenn sie ihn nicht gehen lassen würden. Die Angestellten ließen ihn daraufhin laufen. Noch am gleichen Abend nahm ihn die Polizei fest.

Angeklagter kann sich an nichts erinnern

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte zur Tatzeit unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und nur vermindert schuldfähig war. Bei seiner Festnahme sei er weder zeitlich noch örtlich orientiert gewesen.

Der Angeklagte selbst gab zum Prozessauftakt an, sich an nichts erinnern zu können. Nach seiner damaligen Festnahme war bei ihm auch eine Blutentnahme angeordnet worden. In dem ärztlichen Protokoll, das der Vorsitzende Richter verlas, wird die Stimmungslage des 25-Jährigen als „aggressiv“ und „provokativ“ beschrieben. Dieser sei „nicht weiter untersuchbar“ gewesen. Das Gericht hat für den Prozess insgesamt vier Verhandlungstage angesetzt. 

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