Chef für 1200 ehrenamtliche Helfer

Jan Köllen ist neuer Regionalleiter des THW

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Der neue THW-Regionalleiter Jan Köllen (links), hier zusammen mit dem Northeimer Ortsbeauftragten Oliver Dell, hat sein neues Amt angetreten. 

Jan Köllen ist der neue Leiter der Regionalstelle Göttingen des Technischen Hilfs-Werks (THW).

Er ist in der Unterkunft des Northeimer THW-Ortsverbandes in der ehemaligen Scharnhorst-Kaserne in sein Amt eingeführt worden.

Der 33-Jährige bildet das Scharnier zwischen den hauptamtlichen Mitarbeitern der THW-Bundesanstalt und den rund 1200 ehrenamtlichen Helfern in den zehn Ortsverbänden seines Zuständigkeitsbereichs. Dazu kommen in der Region noch 14 hauptamtliche Mitarbeiter.

Die THW-Landesbeauftragte für Bremen und Niedersachsen, Sabine Lackner, sagte, die Arbeit als Regionalstellenleiter erfordere viel Fingerspitzengefühl in der Dolmetscherfunktion zwischen Behörde und Ehrenamt.

Zu Köllens Aufgabenbereich gehören die Ortsverbände Northeim, Göttingen, Hann. Münden, Bad Lauterberg, Clausthal-Zellerfeld, Einbeck, Gieboldehausen, Goslar, Holzminden und Osterode.

Auf Northeim als Ort der Amtseinführung fiel die Wahl, weil die Zusammenarbeit dort besonders gut funktioniere, wie Köllen in seiner Antrittsrede anmerkte.

Der 33-Jährige ist gelernter Metallbauer und Berufsfeuerwehrmann, dazu noch geprüfter Rettungssanitäter. Außerdem hat er berufsbegleitend zwei Bachelorabschlüsse erworben. Sein Hauptaugenmerk will er in seiner Arbeit auf die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Helfer mit einer immer komplexer werdenden Technik richten. „Ohne Ehrenamt kann die Gefahrenabwehr in der Fläche nicht funktionieren.“ Um weitere Ehrenamtliche zu gewinnen, sollen mehr junge Menschen für den Bundesfreiwilligendienst im THW geworben werden.

Köllens Hoffnung ist, dass viele von ihnen nach ihrem Dienst als Helfer weitermachen. Bundesweit liegt die Zielvorgabe bei 2000 Freiwilligen. Das bedeutet für jede Regionalstelle rund 30 Personen. Weitere Schwerpunkte für Jan Köllen sind die Verzahnung von Hauptamt und Ehrenamt sowie die Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen.

Der neue Regionalstellenleiter kündigte an, dass im Frühjahr des kommenden Jahres eine Zukunftskonferenz für alle Ortsverbänden stattfinden wird.

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