Züge haben Verspätung

Notarzteinsatz am Gleis in Göttingen führte zu Behinderungen im Bahnverkehr

Göttingen. Wegen eines „Notarzteinsatzes am Gleis“ kam es am Dienstag zu großen Behinderungen auf der Schnellfahrstrecke der Deutschen Bahn im Bereich Göttingen. Inzwischen hat sich die Lage wieder normalisiert.

aktualisiert um 14.45 Uhr - Der Vorfall, bei dem ein Mann getötet wurde, ereignete sich am Vormittag gegen 10.25 Uhr im Norden des Göttinger Bahnhofs. Er wurde von einem InterCity-Zug, der auf einer Leerfahrt von Hamburg nach München war, erfasst. Die Bundespolizei geht von einem Suizid aus. Die elektronischen Auskunftsmedien der Bahn meldeten Verspätungen der Schnellzüge von 30 Minuten und mehr.

Eine Reihe von Zügen fiel sogar ganz aus. Hintergrund: Sie wurden an Göttingen vorbei umgeleitet, da die Schnellfahrstrecke und die Strecke Richtung Northeim im Bereich der Uni-Stadt bis etwa 12.15 Uhr gesperrt war. Gegen 13 Uhr normalisierte sich die Lage wieder. Die Bahn bat die Reisenden, ihre Verbindungen vor Fahrtantritt zu prüfen.

Außerdem waren bei einigen Zügen Gleiswechsel erforderlich. Reisende mussten sich deshalb auf Behinderungen einstellen.

Für Reisende von Göttingen in Richtung Northeim gab es zeitweise einen Schienenersatzverkehr. Metronom-Züge wendeten zum Teil bereits in Nörten-Hardenberg statt in Göttingen.

Anmerkung der Redaktion: Wir haben uns entschieden, nicht über (geplante) Suizide zu berichten, es sei denn, sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Grund für unsere Zurückhaltung ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Selbsttötungen.

Wenn Sie sich betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufgezeigt haben.

Rubriklistenbild: © dpa

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