Notfallversorgung trotz Streiks gesichert

Notfallversorgung trotz Warnstreiks: Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Archivfoto: Kopietz

Göttingen. Trotz eines Warnstreiks, den die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für Donnerstag ankündigt, bleibt die Versorgung von Notfallpatienten im Göttinger Klinikum gesichert.

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat nach eigenen Angaben mit der Gewerkschaft eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen.

Neben der Notfallversorgung am Streiktag ist auch die medizinische und pflegerische Betreuung bereits aufgenommener Patienten gewährleistet, betont Dr. Martin Siess, Vorstand Krankenversorgung an der UMG.

In einigen Bereichen wie beispielsweise im Zentral-OP und im Pflegedienst kann es am Donnerstag allerdings zu Verzögerungen und Terminausfällen kommen. Der Vorstand empfiehlt deshalb allen Patienten, die für Donnerstag Termine erhalten haben, vorher in den behandelnden Kliniken anzurufen, ob der Termin stattfinden kann.

Mit ihren Warnstreiks will die Gewerkschaft ver.di in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder vor der dritten Verhandlungsrunde ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Neben einer Entgelterhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber um 175 Euro monatlich, verlangt ver.di Verbesserungen für Auszubildende und den tarifvertraglichen Ausschluss sachgrundloser Befristungen.

Eine zentrale Streikkundgebung findet am Donnerstag in Bremen statt. Daran werden auch Streikende aus Südniedersachsen teilnehmen.

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