Offene Vorlesungsreihe in Göttingen: Geschichte hat Konjunktur

Göttingen. An der Uni Göttingen startet eine öffentliche Vortragsreihe zum Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit. Geschichte hat Konjunktur. Historische Romane sind ebenso beliebt wie TV-Sendungen mit geschichtlichen Themen.

Auch Bildungsreisen zu historisch bedeutsamen Orten erfreuen sich wachsender Nachfrage.

Keine Frage: Es gibt eine Öffentlichkeit für Geschichte, aber wie erreicht die Wissenschaft die Öffentlichkeit? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 13 teilige Vortragsreihe. Die Vorträge befassen sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen klassischer historischer Wissenschaft und populär aufbereiteter Geschichte, thematisieren die Vorteile von Historienfilmen, Gedenkstättenarbeit oder Computerspielen und präsentieren gelungene Beispiele von Geschichtsvermittlung.

„In Berlin wirbt man für den Master in Public History mit dem Slogan ‚Geschichte ist öffentlich‘. Das wollen wir zeigen“, sagt Dr. Frauke Geyken vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte an der Uni Göttingen.

Die Reihe beginnt am Mittwoch, 13. April, mit dem Vortrag „Public history und klassische Historiographie: Antipoden oder ziemlich beste Freunde?“ von Prof. Dr. Stefan Haas vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Uni Göttingen. Ort: Jeweils im Zentralen Hörsaalgebäude, Raum ZHG 008, Beginn: 14.15 Uhr.

Link zum Artikel:

- Flyer zur Vortragsreihe (PDF-Download)

Rubriklistenbild: © dpa

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