Urprung der Aktion in Göttingen

Online-Petition „Rette dein Theater“ geht in Runde zwei

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Sandra Hinz (Geschäftsführerin Deutsche Theater) und Regisseurin Antje Thoms sind Teil der Aktion. 

Die Aktion „Rette dein Theater“, die auf Missstände der Kulturfinanzierung in Niedersachsen hinweisen möchte, geht in die nächste Runde. 

Ihren Ursprung hat die Aktion am Deutschen Theater in Göttingen.

Denn statt den Theatern die bewilligten Mittel zweckfrei zur Verfügung zu stellen, würden diese durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft unter anderem mit Tariferhöhungen verrechnet. Dadurch stünde den kommunalen Theatern kaum mehr Geld zur Verfügung und das wirke wie Hohn, heißt es seitens des Aktionsbündnisses.

Die Situation sei nach wie vor unkalkulierbar und verunsichernd. Deswegen bittet das Bündnis darum, die Theater und die Theaterschaffenden in Niedersachsen bis zum 20. Mai mit einer Unterschrift zu unterstützen. Möglich ist das hier.

2018 gründete sich das Aktionsteam „Rette dein Theater“ am Deutschen Theater Göttingen. Diesem schlossen sich alle niedersächsischen Stadt-, Staats- und Freien Theater, sowie die Landesbühnen und Orchester an. Ausgangspunkt war die kommentarlose Streichung eines angemeldeten Mehrbedarfs von neun Millionen Euro für die kommunalen Theater und Orchester im Haushaltsentwurf. Damals unterzeichneten 19.000 Personen die Petition. Grundlegendes Ziel ist die finanzielle Aufstockung der Theaterförderung in Niedersachsen sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Kulturbereich.

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