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Online-Vortragsreihe: Infos zum Broken-Heart-Syndrom

Referentin: Prof. Katrin Streckfuß-Bömeke.
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Referentin: Prof. Katrin Streckfuß-Bömeke.

Göttingen – Ein spannendes Thema hält die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) in ihrer Vortragsreihe „herztöne“ bereit: „Broken-Heart-Syndrom – Kann das Herz wirklich brechen?“ ist der Titel der digitalen Fragestunde für Patienten, Angehörige und Interessierte am Samstag, 28. August.

Ab dann steht das Video mit dem Vortrag der Experten auf der Homepage der UMG hier zum Abruf bereit:

Dabei informieren Mitglieder des Herzzentrums der Universitätsmedizin Göttingen informieren zu Themen rund um das Herz.

Diesmal berichten die Professorin Katrin Streckfuß-Bömeke vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Uni Würzburg und Leiterin der AG Translationale Stammzellforschung, Klinik für Kardiologie und Pneumologie, UMG, sowie Professor Andreas Schuster, Geschäftsführender Oberarzt, Klinik für Kardiologie und Pneumologie, UMG, zum Thema „Broken-Heart-Syndrom.

Etwa 220 000 Menschen erleiden pro Jahr in Deutschland einen Herzinfarkt, etwa 50 000 sterben daran. In gut zwei Prozent der Fälle steckt aber nicht ein Herzinfarkt, sondern das Takotsubo-Syndrom (TTS) hinter der Symptomatik. Gewissheit bringt erst eine Herzkatheter-Untersuchung. Zeigt diese keine Verschlüsse der Herzkranzgefäße und ein typisch-verändertes Pumpverhalten der Muskulatur, handelt es sich vermutlich um ein „gebrochenes Herz“.

Fast ein Viertel der Patienten erleiden in der akuten Phase ernsthafte Komplikationen mit Todesfolge.

Erstmals beschrieben wurde das Krankheitsbild des TTS Anfang der 1990er Jahre von zwei japanischen Ärzten.

Referent: Prof. Andreas Schuster.

Da die Krankheit häufig infolge starker seelischer Belastungen, etwa dem Ver-lust eines geliebten Menschen auftritt, wird sie auch als „Broken-Heart-Syndrom“ bezeichnet.

Fragen an die Referenten nimmt das Infocenter des Herzzentrums entgegen über Telefon 0551/39-65 04 4 oder E-Mail: herzzentrum@med.uni-goettingen.de (Thomas Kopietz)

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