Operations-Marathon für Kuscheltiere in Göttinger Universitätsmedizin

Behandlung in der Göttinger Teddybären-Klinik: Dabei wurde natürlich auch operiert. Foto: Dubois/nh

Göttingen. Schon kurz nach Öffnung des Teddybärkrankenhauses wimmelte es am Dienstag nur so von Kindern und ihren Kuscheltieren, Teddydocs, Eltern und Erziehern.

Die Projekttage, zu denen Studenten der Universitätsmedizin Göttingen jedes Jahr einladen, soll Kindern spielerisch beim Umgang mit Krankheiten und Ärzten helfen.

Hannah Neuenhofer, die die Teddyklinik bereits zum dritten Mal mitorganisiert hat, macht deutlich, dass auch die Studenten dabei mit Blick auf die Kinderheilkunde etwas lernen können. „Speziell in der Pediatrie muss man ja auch auf einer Ebene mit den Kindern sprechen können, und es bringt einem noch mal vor Augen, dass man nicht immer im Fachjargon reden kann.“

Um die 60 Studenten sind auch am Mittwoch als Teddydocs im Einsatz, und es gibt viel zu tun. Die Kuscheltiere werden rundum behandelt: Es wird verbunden, operiert und geröntgt. Und die Kinder stehen immer daneben, sie erfahren auf diese Weise viele Details über die Untersuchungen.

Ob verschluckte Knöpfe, gebrochene Rüssel oder geknickte Ohren, am Ende kann jedes Kind mit einem gesunden oder zumindest gut verarzteten Kuscheltier nach Hause gehen.

Infos über Rettungswagen

Reges Interesse gilt es auch an der Arbeit der Rettungsassistenten, die interessierten Kindern gruppenweise das Innere und die Funktionen eines Rettungswagens erklärten. Auch am Mittwoch können Mädchen und Jungen zwischen 8 und 17 Uhr mit ihren Puppen und Stofftieren ins Uniklinikum kommen. (nix)

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