Oppermann: Mehr Geld für Ambulanz der Göttinger Uni-Medizin

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Die Universitätsmedizin Göttingen: Bundestagsabgeordneter Thomas Oppermann ist sich sicher, dass die Klinik von der geplanten gesetzlichen Regelung finanziell profitieren wird.

Göttingen. Die Große Koalition hat sich auf eine bessere Finanzierung von Hochschulambulanzen geeignet. Bundestagsabgeordneter Thomas Oppermann (SPD) ist sich sicher, dass die Universitätsmedizin (UMG) Göttingen dadurch deutlich mehr Geld für kassenärztliche Leistungen bekommen wird.

Laut Oppermann hat sich die Koalition auf eine Änderung des Versorgungsstärkungsgesetzes der Gesetzlichen Krankenversicherung verständigen können, um eine ausreichende Vergütung der Hochschulkliniken zu erreichen. Das Gesetz wird voraussichtlich im Juni vom Bundestag verabschiedet und soll am 1. August in Kraft treten.

So wird die im Gesetzentwurf vorgesehene bundeseinheitliche Fallzahlbegrenzung für Patienten, die für Zwecke von Forschung und Lehre behandelt werden, aufgehoben. Eine solche Deckelung hätte zu einer unzureichenden Vergütung geführt.

Auch in Zukunft wird für Patienten im Bereich der Forschung und Lehre keine Facharztüberweisung nötig sein. Der Gesetzentwurf hatte dies vorgesehen. Dieser Facharztvorbehalt wurde jetzt wieder gestrichen, so Oppermann.

„Diese Änderungen werden zu einer deutlich besseren Vergütung der Universitätsmedizin Göttingen führen“, freut sich der Abgeordnete. Oppermann: „Die höheren Einnahmen sichern Arbeitsplätze und weitere Entwicklungsmöglichen der Universitätsmedizin Göttingen.“

Darüber hinaus dürfen Hochschulambulanzen in Zukunft alle Rheuma- und Krebspatienten behandeln – unabhängig von der Schwere der Erkrankung. Bisher durften nur besonders schwere Verlaufsformen behandelt werden. Die Einschränkung wird aufgehoben.

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