Unterwegs auf dem Leinekanal: 400 Paddler sahen Stadt vom Wasser aus

Ungewohnte Perspektive: Kanufahrer bei ihrer Tour auf dem Göttinger Leinekanal. Foto: SSB/nh

Göttingen. Mehr als 400 Menschen nutzten in diesem Sommer die Gelegenheit, Göttingen aus einer ungewohnten Perspektive zu erleben: Sie fuhren mit Kanus auf dem Leinekanal. Wie der Stadtsportbund berichtete, musste die Leine für die beiden Kanufahrten extra aufgestaut werden.

Bei engen Durchfahrten an den ehemaligen Mühlen (Walkemühle, Lohmühle, Odilienmühle) und unter vielen Brücken forderten die Kanuguides lautstark ihre Mitfahrer auf: „Köpfe einziehen“. Der Tunnel unter dem Landgericht musste mit LED beleuchtet werden, damit sich die Kanuten auf den vielen Biegungen der über 350 Meter langen Durchfahrt orientieren konnten.

Vom Ausstieg an der der Leine ging es mit einem Shuttle-Busse zurück zur Einstiegsstelle bei der Vereinigung Göttinger Faltbootfahrer (VGF), die die beiden Touren zusammen mit dem Stadtsportbund, dem Göttinger Paddler-Club (GPC), der Wassersportvereinigung Waspo 08 und der DLRG organisiert hatte.

Auch 2015 werden wieder die Kanu-Fahrten durch das Herz Göttingens wieder angeboten. Dann können Einwohner und Touristen die Stadt wieder aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen: Vom Wasser aus. (p)

Weitere Informationen gibt es hier

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.