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Mit Arschbomben-Contest: Mehrere tausend Besucher bei Eröffnung des Parkbads Weende

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Phantasievolle Kostüme: Zahlreiche Teilnehmer des Arschgranaten-Contests im Parkbad Weende hatten sich verkleidet.
Phantasievolle Kostüme: Zahlreiche Teilnehmer des Arschgranaten-Contests im Parkbad Weende hatten sich verkleidet. © Stefan Rampfel

Göttingen. Seit Ende Juli ist das Parkbad Weende, das zum Naturbad umgebaut worden war, ein Besuchermagnet. Zur offiziellen Eröffnungsfeier kamen am Wochenende mehrere tausend Gäste in das Göttinger Freibad.

Höhepunkt war der traditionelle Arschgranaten-Contest am Sonntag in den Nachmittagsstunden. 34 Teilnehmer versuchten, besonders eindrucksvoll vom Turm in das Becken zu springen. Die meisten Teilnehmer waren zudem in Kostümen angetreten. In der Jury saßen unter anderem die beiden ehemaligen Schwimmmeister des Weender Freibades, Horst Niegsch (88) und Horst Albrecht (64). Am Ende gewann André Teutsch vor Leon Wirsich und Fabian Wirsich. Den Preis für das beste Kostüm sicherte sich David Goda.

Zuvor war am Samstag in den Abendstunden der Sprungturm des Parkbades feierlich enthüllt worden. Turnerinnen des Tuspo Weende traten dazu auf. Von vielen Sponsoren gab es Unterstützung für das Bad: So überreichte die Sparkasse Göttingen einen Scheck über 16.000 Euro. Das Geld wird für Renovierungsarbeiten eingesetzt, die zunächst vom Förderverein übernommen wurden. Die Firma Eko-Plant spendete einen Strandkorb, weitere sollen folgen. Möbel Jäger übernahm die Kosten für eine neue Küche. Anschließend gab es Livemusik mit den Saitenschneidern, Engelbert Simons und den Hot Docs. Am Sonntag folgten Auftritte von Spring Five, La Vache qui rit, den Nostalgikern, Frisbee und Better Than. Beim ökumenischen Gottesdienst spielte der Posaunenchor von St. Petri. Zum Schluss gab es den Segen von der Wasserrutsche.

„Wir sind begeistert von der Teilnahme der Bevölkerung. Die Menschen zeigen damit, wie wichtig es war, dass die Weender vor sieben Jahren auf die Straße gegangen sind, als das Bad geschlossen werden sollte“, sagt Eberhard Gramsch, Vorsitzender des Fördervereins Freibad Weende, dem inzwischen rund 800 Mitglieder angehören.

Viel Arbeitskraft

Vorsitzender Gramsch: „Es wurde viel Geld und Arbeitskraft investiert, damit die Politik letztlich überzeugt werden konnte, das Bad zu erhalten, wenn auch in einer neuen Form. Das Konzept ist voll aufgegangen.“

Das Parkbad Weende ist montags bis freitags von 13 bis 20 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3,50 Euro, ermäßigt 2,20 Euro. Der Last-Minute-Eintritt für Erwachsene (montags bis freitags ab 18.30 Uhr) kostet 2,50 Euro.

Weitere Infos gibt es hier.

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