Packdeck-Eröffnung

Parkhaus mit 200 Stellplätzen am Finanzamt: Neubau am Maschmühlenweg in Göttingen kostete vier Millionen Euro

Sebastian König (Goldbeck), Marcus Rogge (Staatliches Baumanagement Südniedersachsen), Andreas Pohlmann (Vorsteher des Finanzamts) und Simon Hottel (Goldbeck) eröffnen die neuen Parkflächen; Vier Männer stehen vor einem Parkhaus und halten ein blaues Band in den Händen, die beiden Männer in der Mitte schneiden es durch
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Neues Parkhaus für Mitarbeiter und Besucher: Sebastian König (Goldbeck), Marcus Rogge (Staatliches Baumanagement Südniedersachsen), Andreas Pohlmann (Vorsteher des Finanzamts) und Simon Hottel (Goldbeck) eröffnen die neuen Parkflächen.

In Göttingen gibt es ein neues Parkhaus. Die Bauarbeiten am Maschmühlenweg sind beendet. Nutzbar ist das neue Parkdeck aber vorerst nur für Mitarbeiter und Besucher des Finanzamts.

Göttingen – Das ist eine gute Nachricht: Ab sofort steht am Finanzamt in Göttingen wieder ein Parkhaus zur Verfügung – allerdings zunächst nur für Mitarbeiter sowie in Kürze für die Besucher der Landesbehörde.

Als „normales“ Parkhaus ist der Neubau am Maschmühlenweg bis auf Weiteres nicht nutzbar. Verhandlungen zwischen dem Land und der Stadt, ob das Parkhaus für die Allgemeinheit zur Verfügung stehen könnte, sind angelaufen.

Für viele Besucher wäre der Standort ideal, weil die Fußgängerzone von dort aus in wenigen Minuten erreichbar ist. Zukünftig sollen im Parkhaus auch E-Ladesäulen zur Verfügung stehen. Das Gebäude ist entsprechend vorbereitet.

Neues Parkhaus in Göttingen: Bisheriges Parkdeck war baufällig

Das bisherige Parkdeck war baufällig und musste durch den Neubau ersetzt werden, der innerhalb von acht Monaten errichtet wurde. „Damit sind wir trotz der Corona-Pandemie im Zeit- und mit etwa vier Millionen Euro auch im Kostenrahmen geblieben“, macht Marcus Rogge, Leiter des Staatlichen Baumanagements Südniedersachsen, deutlich.

„Nun hat die lange Zeit einer sehr eingeschränkten Parksituation ein Ende gefunden und die Beschäftigten können wieder in unmittelbarer Nähe ihres Arbeitsplatzes parken – und so zur Entlastung der Parksituation im innenstadtnahen Umfeld beitragen“, ergänzt Andreas Pohlmann, der Vorsteher des Finanzamts Göttingen.

Zukünftig gibt es in dem Neubau 147 Stellplätze und im Außenbereich 50 Einstellplätze einschließlich fünf Behindertenstellplätze für Mitarbeiter und Besucher.

Neues Parkhaus in Göttingen: Für Mitarbeiter und Besucher des Finanzamts nutzbar

Wer einen Termin beim Finanzamt hat und mit dem Auto anreist, meldet sich an der Einfahrt via Klingel und kann in das Parkhaus fahren. „Zum Hinausfahren braucht man dann weder eine Parkkarte noch einen Chip“, so Pohlmann.

Das vom Architekturbüro Schulze & Partner aus Hannover geplante Parkdeck besteht aus einer Stahlkonstruktion mit aufgelegten Betonfertigteilen. Bei dieser Variante fertigt der Hersteller die Bauteile mit hoher Qualität in wettergeschützten Produktionsstätten vor. Störungen durch den Baubetrieb vor Ort konnten dadurch auf ein Minimum verkürzt werden.

Die auf fünf versetzten Ebenen angeordneten Stellplätze sind 2,50 Meter breit und fünf Meter lang. Bei einer Fahrbahnbreite von sechs Metern ist damit genügend Platz, auch für größere Autos. Aufgrund der Systembauweise entfallen zudem die Stützen zwischen den Parkplätzen. Damit ist ein komfortables Ein- und Ausparken problemlos möglich.

Neues Parkhaus in Göttingen: Keine „dunklen Ecken“

Eine klare Wegeführung über zwei Rampenanlagen verhindert Gegenverkehr und ermöglicht so eine flüssige Ein- und Ausfahrt aus dem Gebäude. An den Stirnseiten des Gebäudes befinden sich die beiden großzügig verglasten Treppenhäuser aus Sichtbeton.

Außerdem wurden „dunkle Ecken“ bewusst vermieden, deshalb bietet der Neubau auch für die Nutzer eine spürbare Verbesserung des Sicherheitsgefühls.

Mit dem Abbruch des Bestandsgebäudes war im Sommer vergangenen Jahres begonnen worden. Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg waren glücklicherweise nicht gefunden worden, obwohl das bei Bauarbeiten in Göttingen in der Nähe der Bahnlinie sonst keine Seltenheit ist. (Bernd Schlegel/Melanie Zimmermann)

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