Moderne Lösungen für Göttinger Nahverkehr

Die Partei: Tempo 30 auf der Reinhäuser und Vekehrsmittel-Alternative Transrapid

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Endstation für Transrapid: Das teure Testprodukt der Magnetschwebebahn wurde – auch nach einem Unfall 2006 auf der Transrapid-Versuchsanlage Emsland bei Lathen (Niedersachsen) – eingestellt.

Göttingen. Tempo 30 auf zwei Hauptverkehrsstraßen in Göttingen? Den Vorstoß der Stadt findet auch die Partei Göttingen gut. So könnte sich zumindest eine Mitteilung des Kreisverbandes lesen.

Im Dezember hatte die Stadt Göttingen bekannt gegeben, an einem Modellprojekt des Landes teilnehmen zu wollen und Teile der Reinhäuser Landstraße sowie der Königsallee in eine Tempo-30-Zone umwandeln zu wollen. Damit könne nun auch die „bereits kostspielig erworbene Beschilderung für Tempolimits“ an der Reinhäuser Landstraße „brauchbar“ gemacht werden, lies die Partei nicht ohne einen Seitenhieb verlautbaren.

Tempo geht gen Null

„Unsere fachmännisch durchgeführten Berechnungen und Messungen haben ergeben, dass der Verkehr auf der Reinhäuser Landstraße bereits jetzt Tiefstwerte von bis zu null km/h erreicht, dieser Realität muss endlich Rechnung getragen werden“, fordert die Partei-Ratsabgeordnete Helena Arndt.

Eine Limitierung auf 30 km/h soll für die Partei dabei nur der Anfang sein – Stichwort variables Tempolimit, wie es auf vielen Autobahnen eingesetzt wird.

Dr. Christian Prachar

„Wenn das dort funktioniert, wieso soll das nicht auch für die Reinhäuser Landstraße eine Option sein?“, fragt sich Schatzmeister Dr. Christian Prachar.

Wie die Partei weiter mitteilte, gibt es auch schon Pläne, falls die Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung erzielen: „Die Partei ist bereit, mit den anderen Fraktionen im Rat der Stadt über den Bau moderner Lösungen für den Nahverkehr, beispielsweise einer Transrapidstrecke, zu verhandeln.“

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