Straßenbaubehörde: Sanierungsprojekt liegt voll im Zeitplan

Pause bei Bauarbeiten im Heidkopftunnel

Die Sanierung des Heidkopftunnels zwischen Friedland und Arenshausen liegt im Zeitplan. Das Projekt soll Ende April 2021 abgeschlossen sein.
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Die Sanierung des Heidkopftunnels zwischen Friedland und Arenshausen liegt im Zeitplan. Das Projekt soll Ende April 2021 abgeschlossen sein.

Seit einigen Wochen wird die Nordröhre des Heidkopftunnels der Autobahn 38 zwischen Friedland und Arenshausen saniert.

Friedland/Arenshausen – Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan. Deshalb ist ab sofort bis zum 11. Januar Weihnachtspause auf der Baustelle. In dieser Zeit entfällt nach Angaben des Geschäftsbereichs Bad Gandersheim der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auch die wechselseitige Nutzung der Südröhre. Der Verkehr in Richtung Göttingen verbleibt in dieser Zeit grundsätzlich auf der Autobahn und wird durch die Südröhre geführt.

Der Verkehr in Richtung Halle wird über die Befehlsabfahrt bei Friedland von der Autobahn 38 abgeleitet und über die bekannte Umleitungsstrecke, die ausgeschildert ist, zur Anschlussstelle Arenshausen geführt.

Unterdessen sind die Asphaltarbeiten im Vorfeld des Heidkopftunnels seit Ende November abgeschlossen. Die Betonfahrbahn in der Nordröhre mit der beschädigten Tragschicht sowie ein Teil der darunter liegenden Frostschutzschicht wurden entfernt und durch eine neue Forstschutzschicht sowie durch mehrere Asphaltschichten ersetzt, heißt es in der Mitteilung. Auch Arbeiten an den Fahrbahnmarkierungen und der Hangsicherung im Bereich der Richtungsfahrbahn Göttingen sind abgeschlossen.

Nach der Pause stehen ab dem 11. Januar Restarbeiten in der Nordröhre des Tunnels an. So müssen noch die elektrischen Anlagen erneuert werden. Im Anschluss wird dann die Südröhre des Heidkopftunnels saniert. Die Arbeiten sollen bis Ende April 2021 komplett beendet sein.

Grund für die Sanierung sind hohlliegende Betonplatten im Heidkopftunnel und Schäden der darunter liegenden Fahrbahnschichten. Außerdem müssen am Tunnel-Westportal Netze angebracht werden, um den Verkehr vor herunterfallenden Gegenständen (zum Beispiel Steine) zu schützen. Die Sanierung des Tunnels kostet insgesamt fast sieben Millionen Euro. Das Projekt wird von der Bundesrepublik Deutschland finanziert. (bsc)

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