Stadtrat verabschiedete neues Konzept

Pendler profitieren vom künftigen Stadtbusnetz in Göttingen

Anschluss am Bahnhof: Ab 1. November 2014 halten vor 8 Uhr fast alle Buslinien an der Station. Foto: Schlegel

Göttingen. Pendler gehören zu den Profiteuren des neuen Göttinger Stadtbusnetzes, das zum 1. November 2014 an den Start geht. Sie können vor acht Uhr vom Bahnhof aus direkt in die Stadtteile fahren. Der Stadtrat verschiedete das Konzept mit großer Mehrheit.

Das neue Liniennetz bietet eine Reihe von Verbesserungen, die bei den Beratungen hervorgehoben wurden:

• Vor acht Uhr werden die Stadtbusse zum größten Teil über den Göttinger Bahnhof fahren. Hintergrund: Viele Pendler von außerhalb kommen in dieser Zeit am Bahnhof an und wollen zu ihren Betrieben fahren. Umgekehrt pendeln viele Göttinger mit der Bahn zu ihren Arbeitgebern in anderen Städten und können so bequem den Bahnhof der Uni-Stadt erreichen.

• Es gibt keine sogenannten Pulk-Fahrten mehr, bei denen mehrere Busse hintereinander durch die City unterwegs sind,

• Die Nachfrage nach Busdienstleistungen bei den Instituten und Uni-Einrichtungen im Norden der Stadt, bei Beschäftigten und Besuchern des Klinikums sowie im Bereich der Zietenterrassen wird immer größer. Deshalb werden diese Bereiche besser als bisher angebunden.

• Jeder Endpunkt einer Linie wird eine eigene Nummer (künftig immer zweistellig) haben. Bislang enden Busse der gleichen Linie an unterschiedlichen Punkten. Folge: So mancher Fahrgast saß im falschen Bus.

Während der öffentlichen Diskussion hatte es viel Kritik an dem Busnetz gegeben. Deshalb wurde erheblich nachgebessert: So gibt es auch zukünftig eine Direktverbindung vom Holtenser Berg zum Klinikum und dem Gebiet Weende/Nord.

Die Calsowstraße und das südliche Ostviertel werden weiterhin bedient. Das gilt auch für die Haltestellen Ewaldstraße, Eichendorffplatz und Jugendherberge im Ostviertel, das auch weiterhin eine direkte Anbindung zum Bahnhof haben wird.

Zählbusse sind unterwegs

Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule sowie das Otto-Hahn-Gymnasium sind weiterhin direkt mit Esebeck/Elliehausen verbunden. Außerdem wird das Altdorf Geismar weiterhin im 30-Minuten-Takt bedient. Bei der Diskussion über die Nachbesserungen wurde angemahnt, dass die Bürger auch die Linien nutzen müssten. Überprüft werden kann dies mit den sogenannten Zählbussen, die im gesamten Busnetz ständig unterwegs sind. (bsc)

www.liniennetz.goettingen.de

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