Universität Göttingen

Per App: Orte der NS-Zeit besuchen in Göttingen

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App „Spot on – Demokratie auf der Spur“

Der Demokratie auf der Spur. Göttinger Studierende haben eine Stadtführung zu Erinnerungsorten der NS-Zeit in Göttingen erstellt.

Zu finden ist die eineinhalbstündige Tour in der App „Spot on – Demokratie auf der Spur“ der niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Ein Angebot zu Orten der Demokratie in Niedersachsen.

Es handelt sich um einen selbstgeführten Stadtrundgang mit unterschiedlichen Stationen für alle Interessierten, heißt es auf der Internetseite der Universität.

Man erfährt, woher die Jüdenstraße ihren Namen hat und wo die Bücherverbrennung in Göttingen stattfand. Das teilte die Universität Göttingen mit. Auch Wiederstandskämpfer wie Adam von Trott zu Solz werden vorgestellt. Die Stadtführung entstand im Lehrforschungsprojekt „Deutsche Erinnerung – Nationalsozialismus“ von Dr. Klaas Kunst vom Soziologischen Institut der Universität. Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik seien wichtige Themen auf der politischen Agenda, sagte Klas: „Wer hier die Deutungsmacht besitzt, hat großen Einfluss auf die Geschicke eines Landes.“

Zusätzlich zu der Stadtführung haben die Studierenden Poster erstellt, unter anderem zur Zwangsarbeit in Göttingen, zum Mythos der sauberen Wehrmacht oder zur Erinnerungskultur in Unternehmen, die vom Nationalsozialismus profitierten. Zu finden sind die Plakate im Gebäude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.

Die Tour kann kostenfrei in der App „Spot on – Demokratie auf der Spur“ im AppStore oder bei Google Play heruntergeladen werden.

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