Einige Bereiche bleiben

Personalabbau: ABB stellt Produktion von Messgeräten in Göttingen ein

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Teilschließung des ABB-Standorts: Die Fertigung von Durchflussmessgeräten wird auslaufen.

Göttingen. Das weltweit tätige Unternehmen ABB wird am Standort Göttingen die Fertigung von Durchflussmessgeräten einstellen. Das wird zu Einschnitten bei der Belegschaft führen.

Das bestätigte das Unternehmen auf Anfrage. Wie viele Arbeitsplätze abgebaut werden, ist noch unklar: „Die Anzahl der betroffenen Stellen kann während der laufenden Verhandlungen nicht spezifiziert werden. Interessensausgleich und Sozialplan werden aktuell zwischen Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertretung ausgehandelt“, sagte ABB-Pressesprecherin Beate Höger.

Dazu, wann die Produktion der Geräte an der Dransfelder Straße ausläuft, machte das Unternehmen keine Angaben. Die 240 Mitarbeiter des Standorts waren zuvor in einer Betriebsversammlung über die Veränderungen informiert worden. In Göttingen verbleiben folgende Bereiche: Service, Vertrieb, Produkt Management, Prüfstände und Entwicklung.

Die weltweite wirtschaftliche Entwicklung des globalen Bereiches „Measurement & Analytics“ habe zu der Entscheidung geführt, das Geschäft an allen Standorten zu überprüfen. Grund für diese Entwicklung sind nach Angaben des Unternehmens vor allem rückläufige Investitionen der ABB-Kunden in verschiedenen Marktsegmenten, vor allem im Bereich Öl und Gas.

ABB wird nach eigenen Angaben alle Anstrengungen unternehmen, den betroffenen Beschäftigten innerhalb der deutschen Standorte eine Zukunft zu geben. „Für solche Zwecke besteht in der deutschen ABB ein Programm, das unter anderem interne Versetzungen, umfangreiche Mobilitätsleistungen, Um- und Weiterqualifizierungen sowie die Schaffung neuer Chancen auf dem Arbeitsmarkt vorsieht“, berichtet Höger.

Schweizer Konzern

Die Aktiengesellschaft ABB (Asea Brown Boveri) ist laut Online-Lexikon Wikipedia ein Energie- und Automatisierungstechnikkonzern mit Hauptsitz in Zürich, der 1988 aus der Fusion der schwedischen ASEA und der schweizerischen BBC entstand. Der Konzern ist weltweit tätig und beschäftigt etwa 132.000 Mitarbeiter in 100 Ländern.

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