Personalisierte Medizin als Schlüssel zum Erfolg

Diskussionsteilnehmer: Prof. Dr. Michael Ghadimi von der UMG. Foto: Archiv/nh

Göttingen. Können wir die Medizin individualisieren? - So lautet die Leitfrage der Podiumsdiskussion der Universitätsmedizin Göttingen zum Thema Krebstherapie.

Sie findet am heutigen Mittwoch von 17 bis 19 Uhr im Tagungsraum der Sternwarte, Geismar Landstraße 11, statt. Der Eintritt ist frei.

In der Diskussionsrunde soll personalisierte Medizin unter ethischen und klinischen Gesichtspunkten gleichermaßen besprochen werden. Personalisierte Medizin bedeutet nichts anderes, als Patienten unter Einbezug ihrer persönlichen Lebensumstände über die Krankheitsdiagnose hinaus individuell während der Genesung zu betreuen.

Die Podiumsdiskussion baut auf einem zugehörigen Forschungsprojekt (2011-2014) zu Darmkrebs von der Klinik für Allgemein-, Bauch- und Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) auf. Zum Einstieg ins Thema zeigt der Kölner Wissenschaftsjournalist Dr. Thomas Liesen einen Ausschnitt seines Dokumentarfilms „Personalisierte Medizin - Gentests für alle?“.

Anschließend diskutiert er zusammen mit den Teilnehmern des Podiums: Prof. Dr. Michael Ghadimi (Direktor der Klinik für Allgemein-, Bauch- und Kinderchirurgie der UMG), Dr. Bärbel Hüsing (Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Karlsruhe) und Prof. Dr. Silke Schicktanz (Institut für Ethik und Geschichte in der Medizin, UMG).

Ihre Leitfrage: Wie realistisch ist eine ganz individuell auf den jeweiligen Patienten zugeschnittene Medizin wirklich. Zuhörerbeiträge sind willkommen. (jap)

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