Peter Christoph Scholz ist der Neue am Jungen Theater Göttingen

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Ein neues Gesicht im Junges Theater Göttingen: Schauspieler Peter Christoph Scholz.

Göttingen. Peter Christoph Scholz (27) ist neu im Ensemble des Jungen Theaters Göttingen.

Schon als kleiner Junge hat er gemerkt, wie viel Freude es ihm macht, auf der Bühne zu stehen: Peter Christoph Scholz tat die ersten Schritte vor ein Publikum aber nicht als Schauspieler sondern als Musiker.

Nun steht er auf den Bühnen - erst in Pforzheim und jetzt in Göttingen. Das Junge Theater Göttingen ist sein zweites Engagement nach seinem Abschluss an der Theaterakademie Vorpommern.

Schon als kleiner Junge sang er im Potsdamer Chor, mit sechs bekam er endlich den lang ersehnten Violinenunterricht und später folgte Klavier. Die Musik war seine erste große Leidenschaft, erst viel später folgte die Liebe zur Schauspielerei. Durch das Schulfach Darstellende Kunst stand er zum erstenr Mal auf der Bühne und sagte seinen Text auf. Von da an wollte er Schauspieler werden und Menschen von der Bühne aus begeistern. „Schauspiel ist nicht nur seinen Text zu kennen und ihn aufzusagen, man legt immer auch ein Stück von sich selbst in die Rolle“, erklärt der 27-Jährige.

Scholz ist ehrlich und gibt zu, dass ihm für eine Karriere als Musiker der nötige Ehrgeiz gefehlt hat. „Ich hätte dafür viel intensiver üben müssen“, gesteht er. Er wollte auch nicht durch zu viel Üben und zu viel Ehrgeiz die Liebe zur Musik verlieren. Jetzt ist er froh, dass er den Weg der Schauspielerei gewählt hat. „Als Schauspieler habe ich die Möglichkeit die Musik mit einzubringen und meine Leidenschaften zu vereinen“, erzählt er.

Das zeigten schon seine drei Jahre im Ensemble des Pforzheimer Stadttheaters. Dort hatte er sogar noch die Chance das Schlagzeug zu erlernen. Mit viel Energie hatte er schnell den richtigen Dreh raus. Diese Energie hat er mit nach Göttingen gebraucht. Und gute Laune, die geradezu ansteckt. Im Gespräch ist er fröhlich, dann wieder nachdenklich und ernsthaft.

Er will Theaterbesucher erreichen: In der neuen Spielzeit ist er in den Wiederaufnahmen als Tempelherr in „Nathan der Weise“ und als Paul Bäumer in „Im Westen nichts Neues“ zu sehen. Die erste gemeinsame Produktion wird „Katz und Maus“ (Premiere am Freitag, 18. September 20 Uhr) von Günter Grass, unter der Regie von Nico Dietrich, sein.

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