Evangelisches Krankenhaus Weende

Pflegedirektor Thomas Niermeier bringt Auslandserfahrung nach Göttingen mit

Thomas Niermeier ist neuer Pflegedirektor im Evangelischen Krankenhaus Weende.
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Thomas Niermeier ist neuer Pflegedirektor im Evangelischen Krankenhaus Weende.

Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW) hat mit Thomas Niermeier einen neuen Pflegedirektor.

Göttingen – Mit dem 50-Jährigen ist die zentrale Position in der Pflege des EKW neu besetzt worden. Der erfahrene Experte setzt nach eigenen Angaben auf Teamarbeit und Zusammenhalt bei der Bewältigung der großen Herausforderungen, die durch Personalmangel und gesetzliche Auflagen in der Pflege bestimmt sind.

Der gebürtige Mindener war zuvor zweieinhalb Jahre lang Pflegedirektor an den Asklepios-Kliniken Schildautal in Seesen. Er folgt auf Susann Börner, die zuvor fast zwei Jahre als Pflegedirektorin am EKW tätig war.

Niermeier hat nach seiner Ausbildung zum examinierten Krankenpfleger in Hannover ein duales Studium der Intensivpflege in den Niederlanden absolviert und danach dort Pflegemanagement studiert. Anschließend ging er als stellvertretender Pflegedienstleiter in die Schweiz. „Mit Thomas Niermeier haben wir einen international erfahrenen Fachmann gewinnen können, mit dem wir die Pflege im EKW weiter vorantreiben können“, freut sich Prof. Dr. Michael Karaus, Medizinischer Geschäftsführer des EKW.

Dem 50-Jährigen ist es nach eigener Darstellung wichtig, alle Beteiligten eng in die Ausgestaltung der Pflege am EKW einzubinden: „Eine offene und kollegiale Zusammenarbeit aller im Interesse einer guten Patientenversorgung ist für mich das A und O.“ Er möchte neben den zahlreichen administrativen Aufgaben die Zeit finden, regelmäßig in die Sitzungen der Pflegeteams zu gehen. Dort erhofft er sich, direkt von den Pflegekräften zu hören, wo der Schuh drückt, wo sich das Haus verbessern kann. , „Davon profitierten am Ende nicht nur die Patienten, sondern auch wir als Arbeitgeber“, weiß Niermeier, der fließend niederländisch und schweizerdeutsch spricht.

Denn nur, wenn man stetig versuche, besser zu werden, könne man für neue Fachkräfte attraktiv bleiben. Deswegen ist es auch sein Ziel, die vielen Vorzüge seines Berufsstandes herauszuarbeiten. „Pflege ist ein toller Beruf und man darf stolz darauf sein, ihn ausüben zu können“, sagt Niermeyer. (bsc)

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