Digitale Medien und Privatsphäre

Philipp-Reis-Preis geht an Göttinger Informatikerin Delphine Reinhardt

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Prof. Dr. Delphine Reinhardt von der Universität Göttingen und Dr. Jakob Hoydis von den Nokia Bell Labs in Frankreich teilen sich den Johann-Philipp-Reis-Preis 2019.

Göttingen – Die Informatikerin Prof. Dr. Delphine Reinhardt von der Universität Göttingen hat den Johann-Philipp-Reis-Preis erhalten.

Die Informationstechnische Gesellschaft im Verband für Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) zeichnet sie für ihre Arbeiten zum Schutz der Privatsphäre beim Umgang mit digitalen Medien aus.

Reinhardt leitet seit 2018 die Forschungsgruppe „Computersicherheit und Privatheit“ am Institut für Informatik der Universität Göttingen. Sie teilt sich den Preis mit Dr. Jakob Hoydis von den Nokia Bell Labs in Nozay, Frankreich. Das Preisgeld beträgt insgesamt 10.000 Euro.

Der VDE verleiht den Johann-Philipp-Reis-Preis seit 1986 alle zwei Jahre gemeinsam mit den Städten Gelnhausen und Friedrichsdorf im Taunus sowie der Deutschen Telekom. Die Auszeichnung richtet sich an Wissenschaftler bis 40 Jahre, die herausragende und innovative Arbeiten im Bereich der Nachrichtentechnik mit Auswirkungen auf die Gesellschaft veröffentlicht haben.

Benannt ist der Preis nach dem Physiker Johann Philipp Reis, der in 1834 in Gelnhausen geboren wurde und im Alter von 40 Jahren in Friedrichsdorf starb. Reis entwickelte das erste Gerät zur Tonübertragung, das Telefon.

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