Politiker schreibt an Bundesfinanzminister

Philippi: Mit Briefmarke für Corona-Impfung werben

Die Schweiz machte es vor: Briefmarke, die zur Solidarität in Corona-Zeiten auffordert.
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Die Schweiz machte es vor: Briefmarke, die zur Solidarität in Corona-Zeiten auffordert.

Mit einer Sonder-Briefmarke für die Corona-Impfung werben: Diese Idee hat der Herzberger Arzt und stellvertretende Landrat Dr. Andreas Philippi.

Göttingen – Er hat deshalb an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) geschrieben und angeregt, kurzfristig eine Sondermarke herauszugeben.. Mit dem Postwertzeichen eröffne sich die millionenfache Möglichkeit, mit jedem Brief seriös für das Impfen zu werben.

Der SPD-Politiker Philippi, der im Herbst in den Bundestag gewählt werden möchte, bezieht sich auf den Beginn der Impfkampagne in Großbritannien und auf Länder wie Luxemburg, Österreich und die Schweiz, wo bereits Sondermarken zum Corona-Thema erschienen sind.

Der Erfolg der Impfungen seí sehr davon abhängig, wie viele Menschen sich in den nächsten Monaten impfen lassen, sagt der Mediziner, der sich auch bei Corona-Testaktionen ehrenamtlich engagierte. „Überzeugungsarbeit ist auf allen Kanälen nötig. Deshalb rege ich an, kurzfristig ein Sonderpostwertzeichen herauszubringen, das den Menschen auf seriöse Weise die Möglichkeit bietet, mit jedem Brief für das Impfen gegen Covid 19 zu werben.“

In Deutschland ist der Bundesfinanzminister für die Herausgabe von Briefmarken zuständig. Der Ausgabeplan für 2021 ist eigentlich schon fertig, aber kurzfristig sollte nach Philippis Ansicht noch der Einleger möglich sein. Philippi nennt als Beispiel andere bahnbrechende Ereignisse, denen Sondermarken gewidmet wurden: So dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft 2014. (tko)

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