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Philippi steht an Spitze des Göttinger SPD-Unterbezirk

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Von: Bernd Schlegel

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Der neue Unterbezirksvorstand der SPD: Vorsitzender Dr. Andreas Philippi (7.v.l.) erhielt bei der Wahl 99 und 104 Delegiertenstimmen.
Der neue Unterbezirksvorstand der SPD: Vorsitzender Dr. Andreas Philippi (7.v.l.) erhielt bei der Wahl 99 und 104 Delegiertenstimmen. © SPD/nh

99 von 104 Delegierten stimmten für ihn: Andreas Philipp steht nun offiziell an der Spitze des SPD-Unterbezirks Göttingen. „Es stehen wichtige Aufgaben und große politische Herausforderungen vor uns“, sagt er.

Göttingen – Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Philippi steht jetzt offiziell an der Spitze des SPD-Unterbezirks Göttingen. 99 von 104 Delegierten stimmten für den Herzberger, der den Unterbezirk zuvor kommissarisch führte. Fünf enthielten sich der Stimme.

Nach dem plötzlichen Tod von Thomas Oppermann hatte zunächst vorübergehend Doris Glahn die Sozialdemokraten im Landkreis Göttingen geführt, ab Mai 2021 dann Philippi. Pandemiebedingt musste der Parteitag zwischenzeitlich mehrfach verschoben werden.

Ergebnis ist weiterer Ansporn für politische Arbeit

„Für mich ist das tolle Ergebnis ein weiterer Ansporn für meine politische Arbeit“, sagte der Unterbezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete. Er ist außerdem im Kreistag sowie im Herzberger Stadtrat politisch aktiv.

„Es stehen wichtige Aufgaben und große politische Herausforderungen vor uns, hinzu kommt die angespannte geopolitische Lage, die uns natürlich auch in der Region Göttingen betrifft.“

Wichtiges Anliegen ist der Schutz und Erhalt der Demokratie

Die SPD sei nach wie vor die stärkste politische Kraft in Südniedersachsen. Deshalb sei es für die Sozialdemokraten wichtig, weiterhin „eine vernunftbasierte, pragmatische und sozial ausgewogene Politik im Sinne der Menschen hier vor Ort“ zu machen.

Ein weiteres wichtiges Anliegen sei zudem der Schutz und der Erhalt der Demokratie und insbesondere der demokratischen Diskussionskultur, so Philippi.

In einem auf dem Parteitag verabschiedeten Leitantrag griffen die Delegierten aktuelle Themen wie den Ausgleich von Bildungsnachteilen durch die Corona-Pandemie sowie die steigenden Energiepreise als Auswirkung des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine in den Fokus auf.

Fünf Stellvertreter für Philippi

Außerdem positionierte sich der Parteitag unter anderem auch einstimmig gegen die Straßenausbaubeiträge in Niedersachsen.

Zu Philippis Stellvertretern wurden Bärbel Diebel-Geries (Reinhausen), Gerd Hujahn (Hann. Münden), Dr. Dagmar Schlapeit-Beck (Göttingen), Kathrin Schrader (Osterode) sowie Sören Steinberg (Rosdorf) gewählt.

Finanzbeauftragter bleibt Mathias Eilers aus Dransfeld. Zur Bildungsbeauftragten wählte der Parteitag die Göttingerin Nadia Affani, zum Schriftführer Andreas Klatt (ebenfalls Göttingen).

Als Beisitzerinnen und Beisitzer fungieren zukünftig Louisa Baumgarten, Dr. Bardo Behrend, Thomas Brandes, Jürgen Haese, Rosita Klenner, Saskia Liebing, Karola Margraf, Heiko Nitzschke und Mario Teuber. (Bernd Schlegel)

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