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Pippa Schneider bleibt Vorsitzende des AStA der Uni Göttingen

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Von: Bernd Schlegel

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Im Amt bestätigt: Pippa Schneider bleibt Vorsitzende des AStA der Uni Göttingen.
Im Amt bestätigt: Pippa Schneider bleibt Vorsitzende des AStA der Uni Göttingen. © privat/nh

Das war ein Marathon: Während einer 18-stündigen Sitzung des Studierendenparlaments wurde Pippa Schneider (Grüne Hochschulgruppe/GHG) als Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Uni Göttingen bestätigt.

Göttingen – Damit kann die bestehende Koalition ihre Arbeit fortführen. Pippa Schneider tritt übrigens für Bündnis 90/Die Grünen bei der Landtagswahl im Oktober als Direktkandidatin im Wahlkreis Duderstadt an.

Beim AStA wurde Hannah Bornemann (GHG) Hochschulreferentin wiedergewählt. Als neue Referentinnen und Referenten fungieren Ann-Julie Blume (GHG, Sozialreferat), Paul Hesse (Juso HSG, Finanzreferat) sowie Till Hampe (Volt, Außenreferat). Die vom Studierendenparlament eingerichteten inhaltlichen Zusatzreferate werden von Felix Schabasian (Juso HSG, Referat für politische Bildung), Emily Gray (GSL, Referat für Gender und Diversity) sowie Paul Emmerich (GHG, Referat für Klimagerechtigkeit) geleitet.

AStA-Vorsitzende Pippa Schneider sagt zu ihrer Wahl: „Ich freue mich sehr, die linke AStA-Koalition weiterführen zu können. Wir wollen eine starke Stimme für Studierende sein und unsere Interessen sowohl gegenüber der Uni als auch gegenüber der Landespolitik vertreten. Auch im nächsten Jahr wird unser Kampf für mehr Mitbestimmung der Studierenden und gegen Sparmaßnamen und weitere Streichungen an der Hochschule weitergehen. Dafür haben wir heute ein tolles Team gewählt“, ist sie überzeugt.

Emily Gray, die im neuen AStA für den Schwerpunkt Gender und Diversity zuständig ist, sagt: „Die Universität Göttingen hat ein Problem mit Diskriminierung.“ Jeder und jede sollte aus ihrer Sicht die gleichen Chancen haben zu studieren, was jedoch nicht möglich sei, solange „Studierende Sexismus, Rassismus, Transphobie, Ableismus, und jegliche anderen Formen von Diskriminierung erfahren“ müssten. „Deswegen möchte ich die Studierendenschaft zu diesen Themen sensibilisieren und gegen Diskriminierung an der Universität vorgehen.“

Paul Emmerich, der das Referat für Klimagerechtigkeit leitet, ergänzt: Die Universität habe angekündigt, bis 2030 klimaneutral werden zu wollen. „Damit das auch passiert und nicht nur leere Versprechen und Ziele ausgegeben werden, wird der kommende AStA diesen Prozess kritisch begleiten. Denn die Klimakrise ist längst spürbar und es braucht entschlossenes Handeln, auch von unserer Uni.“ (Bernd Schlegel)

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